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Donnerstag, 15. Januar 2009

Nachträglicher Schallschutz

Wieviel nachträgliche Schallschutzverbesserung ist möglich?
Nehmen wir einmal an, dass Sie durch eine 15 cm dicke Ziegelwand von Ihrem Nachbarn getrennt sind. Das bewertete Schalldämm-Maß dieser Trennwand beträgt nur RW = 45 dB. Wenn Sie nicht auf Ihre wohlverdiente Ruhe verzichten wollen, dann empfehlen wir Ihnen den Einsatz von ISOVER AKUSTO-Trennwand-Klemmfilzen. So erhöhen Sie das Schalldämm-Maß um ganze 10 dB.

Einfache Konstruktion - höchster Schallschutz.
Stellen Sie Ihre eigene Schallschutzwand auf. Lärmschutzwände gibt es nicht nur an Autobahnen. Vielleicht brauchen gerade Sie eine in Ihrem Schlafzimmer, um in Zukunft wieder ruhig schlafen zu können. Statt wie bisher Schäfchen zu zählen, brauchen Sie nur auf 10 cm Raumbreite verzichten und schon halbiert sich der Lärm aus der Nachbarwohnung.


So einfach geht’s: Sie stellen eine leichte Metallständerwand mit einer Gipskartonbauplatte vor Ihre hellhörige Wand. Der Hohlraum, der dabei zwischen den Metallständern entsteht, wird vor dem Anbringen der Gipskartonplatten mit schallabsorbierendem ISOVER-AKUSTO-Trennwand-Klemmfilzen ausgefüllt. Fertig!

Einfache Formel – große Wirkung: 1 cm entspricht 1 dB!

quelle:isover.at


Nachträgliche Verkleidung der Fassade

Wärmebrücken, Feuchteschäden, Schimmelpilze, zu hoher Heizenergieverbrauch: Anlässe, um über die nachträgliche Verkleidung der Außenwände des Hauses nachzudenken.
Bei den Wänden bieten sich die Dämmung von außen oder von innen an. Empfehlenswert ist die Außendämmung, die als Wärmespeicher fungiert. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Außendämmung: mit Wärmeschutz-Verbundsystemen, Hartschaum- oder Mineralfaserplatten, die direkt auf die Außenmauer aufgebracht werden oder eine vorgehängte Fassade, die aus einer Unterkonstruktion, Wärmedämmung und Verkleidung besteht.
Einen Überblick über die verschiedenen Lösungen und Systeme für eine individuelle, auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittene Dämmung verschaffen Ihnen die Fachhändler. Der Experte ermittelt vor Ort die richtige Dämmstoffmenge für das Modernisierungsvorhaben.

Brandschutz

Die zu erfüllenden Brandschutzanforderungen für die Bauteile eines Hauses sind in den Landesbauverordnungen der Länder festgelegt.
Wichtige Maßnahmen des vorbeugenden baulichen Brand- oder Feuerschutzes sind u. a. die Verwendung schwer entflammbarer bzw. nichtbrennbarer Baustoffe (Baustoffklassen, Feuerwiderstandsklassen) sowie der Einbau feuerhemmender bzw. feuerbeständiger Bauteile, z. B. Brandschutzwand, Brandwand, Feuerschutztüren und -klappen sowie die Sicherung ausreichender Flucht- und Rettungswege.

Schallschutz

Durch die nachträgliche Wärmedämmung darf sich der Schallschutz nicht verschlechtern. Man kann vereinfacht sagen, dass harte Wärmedämmstoffe mit Putz den Schallschutz verschlechtern, weiche Wärmedämmstoffe mit Putz den Schallschutz verbessern. Wärmedämmstoffe ohne Bekleidung verhalten sich dagegen eher neutral.

Feuchteschutz

Außenwände müssen sowohl einen ausreichenden Schlagregenschutz als auch Schutz vor Tauwasser im Innern von Bauteilen bieten. Der Schlagregenschutz kann vom Wärmedämmstoff allein nicht erreicht werden, es ist eine zusätzliche Schicht erforderlich. Diese Schicht kann beispielsweise eine Bekleidung aus Holz, Platten oder eine Putzschicht sein.
Beim Tauwasserschutz müssen alle Einzelschichten der Außenwand betrachtet werden, der Einbau einer Dampfsperre oder einer Dampfbremse kann notwendig werden. Gegebenenfalls sollte eine rechnerische Überprüfung erfolgen, um mögliche Bauschäden durch Tauwasserbildung ausschließen zu können.quelle:hausundmarkt.de


Schallschutz - oder: auf die Tür kommt es an.

Lautstärke und Lärm gehören zum täglichen Leben, die daraus entstehenden gesundheitlichen Belastungen für Menschen bleiben unterschätzt. Dem Schallschutz in Gebäuden fällt eine hohe Bedeutung zu, hier stehen Schallschutztüren besonders im Blickfeld. WIRUS Schallschutztüren entsprechen allen behördliche Bestimmungen und gestellten Anforderungen – und bieten zudem individuelle Lösungen.


Bereits ein in normaler Lautstärke geführtes Gespräch erreicht 40-50 dB. Schall überträgt sich von Raum zu Raum auf verschiedenste Wege. Im Idealfall wird ein Gebäude bereits während der Planungsphase auf effektiven Schallschutz ausgerichtet. Doch selbst wenn der Schallschutz nachträglich erhöht und mit Schallschutztüren nachgerüstet werden soll, ist das ohne weiteres möglich. Das Entscheidende ist, dass sämtliche Einzelkomponenten der Schallschutztür (Türblatt, Zarge, Dichtungen und Beschläge) optimal aufeinander abgestimmt sind. So wie bei WIRUS Schallschutztüren.
Schall überträgt sich unter anderem über das Türblatt. Auch die Zarge, die Fuge zwischen Türblatt und Zarge sowie die Fugen zwischen Türblatt und Boden tragen zur Schallübertragung bei. Obgleich der Umfang der Maßnahmen zum Schallschutz aufgrund der zu erwartenden Geräuschlautstärke variiert, müssen die Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sein. Die Auswahl an Schallschutztüren umfasst Elemente mit entsprechenden Schallschutzdichtungen in ein oder zwei Ebenen an den Übergängen zwischen Türblatt und Zarge. Grundsätzlich gilt für den Schallschutz, dass alle Bemühungen hinfällig werden, sobald notwendige Schallschutzdichtungen zum Boden hin fehlen. Deshalb sind bei WIRUS Schallschutztüren leistungsfähige Dichtungen als Abschluss zur Bodenfuge integriert.
Für den Fall, dass darüber hinaus ein wirksamer Rauch-, Brand- oder Klimaschutz integriert werden soll, bietet WIRUS alle Schallschutztüren als Multifunktionstüren an. Ebenso flexibel wird die Auswahl der Beschläge gehandhabt, die den gewünschten Funktionen der Tür ebenso individuell angepasst werden wie die einbruchhemmende Ausstattung mit speziellen Sicherheitsschließblechen und verstärkten Bändern mit Bandtasche.
WIRUS Schallschutztüren sind mit allen gängigen Oberflächen erhältlich und scheuen gegenüber herkömmlichen Innentüren keinen Vergleich in punkto Design und Farbauswahl.
Kasten:
  • Die Schallschutzwirkung einer betriebsfertigen Schallschutztür hängt nur zum Teil von den Eigenschaften des Türblattes ab. Die Bewertung richtet sich außerdem nach den folgenden Kriterien:
  • Wirksame Bodendichtung
  • Wirksame Abdichtung zur Zarge (dreiseitige Lippendichtung)
  • Vermeidung fehlerhafter Nebenwege für den Schall, d.h. Sorgfalt bei der Montage von Türblatt und Zarge
  • Konstruktiver Aufbau des Türblattes
  • Stehvermögen bei unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen
Darüber hinaus erlaubt das vielfältige WIRUS Angebot individuelle Lösungen, die den baulichen Anforderungen maßgeschneidert angepasst werden.quelle:wirus.de

Raumakustik - Schallschutz

Das Gebiet der Akustik ist riesig. Im Innenausbau interessieren uns aber speziell die Bauakustik und die Raumakustik. Die Bauakustik befasst sich unter anderem mit der Schallübertragung bzw. Schalldämmung zwischen den Räumen oder zwischen Raum und Aussenwelt. Die Raumakustik hingegen beschreibt die Ausbreitung der Schallwellen innerhalb eines Raumes.


Raumakustik / Akustik in Räumen

Die Raumakustik soll durch die Gestaltung des Raumes so beeinflusst werden, dass die akustischen Eigenschaften des Raumes seinem Verwendungszweck möglichst exakt entsprechen. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass ein Radio- oder Fernsehstudio nicht die selben Akustikanforderungen hat wie ein Hörsaal, eine Kirche oder ein Theaterkeller und ein Versammlungssaal nicht die selbe Raumakustik braucht wie ein Grossraumbüro oder ein Wohnzimmer.

Die Eigenschaften der Raumakustik für unterschiedliche Anwendungen sind in der Praxis fast nicht zu vereinbaren. Deshalb ist es auch beinahe unmöglich einen Universalraum zu erstellen in dem z.B. eine perfekte Sprachverständlichkeit und ein optimales Musikerlebnis vereint werden können. Ein fix eingerichteter Raum ist also betreffend Akustik immer ein Kompromiss an verschiedene Eigenschaften. Dieser Kompromiss kann aber durch flexible, bewegliche Elemente wie z.B. schwere Vorhänge, Stellwände, Akustikörper usw., auf die jeweiligen Anforderungen passend optimiert werden.

Die Raumakustik beeinflusst nicht nur unser Gehör sondern auf lange Zeit hinaus gesehen auch unsere Gesundheit. Ein Raum mit guter Raumakustik sorgt für ein besseres Wohlbefinden und reduziert den Stressfaktor Lärm. Deshalb ist es gerade in Räumen in denen wir uns über längere Zeit aufhalten (z.B. im Büro) sehr wichtig, dass die Raumakustik angenehm gestaltet ist.

Bauakustik / Schalldämmung

Durch die Schalldämmung soll die Schallausbreitung so beeinflusst werden, dass der Luftschall oder Körperschall nicht vom Raum nach Aussen oder von Aussen in den Raum dringen kann. Das heisst, Ziel der Schalldämmung ist es, Räume akustisch zu trennen.

Körperschall ist vor allem im Baubereich als Trittschall ein häufiges Problem. Trittschall entsteht durch Schritte, Hüpfen, Klopfen usw. wodurch die Wände oder Decken in Schwingung gebracht werden. Dies wiederum führt dazu, dass durch Anregung der Luft auch ein entsprechender Luftschall erzeugt wird wodurch Geräusche aus Nebenräumen hörbar werden. Tritt- oder Schrittschalldämmung kann durch körperschalldämmende Massnahmen ("schwimmender Fussboden") oder durch luftschalldämmende Massnahmen (abgehängte Unterdecken) erreicht werden. Nachträgliche Schalldämmlösungen sind aber nur dann wirkungsvoll, wenn genau beurteilt werden kann, über welche Bauteile der Schall übertragen wird. Meistens geschieht jedoch die Übertragung der Geräusche aus einem Nebenraum über mehrer Wege. Das heisst neben der direkt dazwischen liegenden Wand oder Decke dringen die Schallwellen über den Beton auch von nebenliegenden Wänden oder über Heizung, Strom- und Wasserleitungen in den Raum. Auf eine wirkungsvolle Schalldämmung muss bereits beim Erstellen eines Raumes (z.B. durch akustische Abkoppelung der einzelnen Bauelemente) geachtet werden. Fehler die während dem Bau oder Erstellen von Räumen gemacht werden, lassen sich nachträglich meist nur noch mit hohem finanziellen Aufwand korrigieren.

Luftschall wird durch Schwingung der Luft im Raum fortbewegt und ensteht durch verschiedenste Geräuschquellen wie Stimmen, Musik, Maschinen uvm. Um die Ausbreitung des Luftschalls nach Aussen oder Innen zu verhindern können raumakustische und schalldämmende Massnahmen eingesetzt werden. Raumakustische Massnahmen absorbieren einen Teil des Schalls und wandeln diesen in Wärme um. Dies verkürzt die Nachhallzeit. Schalldämmende Massnahmen reflektieren den Schall und halten diesen im Raum zurück bzw. ausserhalb des Raumes.

Wichtig:
Eine gute Schalldämmung zwischen zwei Büroräumen ist einfacher zu erreichen, wenn auch die Raumakustik einwandfrei und die Nachhallzeit nicht zu hoch ist. Speziell in kleinen Räumen (Fokuskabinen, kleine Sitzungszimmer etc.) sollte unbedingt ein Teil der Wände auch mit einer akustisch wirksamen Oberfläche gestaltet werden. Es ist sonst kaum eine gute Schalldämmung zwischen Aussen- und Innenbereich zu erreichen. Spezielle Aufmerksamkeit muss immer auch den Schallnebenwegen (Leitungsrohre, Kabelkanäle Lüftungen, Zwischenboden, Deckenhohlraum usw.) gewidmet werden. Diese sind oft die Hauptverursacher bei Problemen mit der Schalldämmung und müssen deshalb mit speziellen Akustikmaterialien abgedichtet werden. Dies soll aber unbedingt schon beim Bau eines Gebäudes beachtet werden.

Schalldämmprobleme durch Übertragung der Geräusche über Leitungen, Betonplatten, Stahlträger etc. können meist nur noch mit sehr hohem Aufwand nachträglich behoben werden.

Raumakustikprobleme (z.B. hallende Räume durch zu lange Nachhallzeit) können Nachträglich relativ problemlos korrigiert werden.

Die richtige Akustiklösung für Ihren Raum

Wir haben in unserem Programm viele Produkte welche die Raumakustik oder Schalldämmung in Ihren Räumen optimieren können. Auch für bereits gebaute Räume mit Akustikproblemen gibt es perfekte Lösungen die nachträglich den Raum auf die richtige Raumakustik trimmen können.quelle:kr-schweiz.ch


Montag, 8. Dezember 2008

Nachträgliche Schalldämmung

Wenn eine Trennwand nicht genügend schalldämmend ist und man jeden “Krächzer” hört, wenn Nachbars Susi auf der Geige übt, dann ist der Ärger meist vorprogrammiert und die gute Laune dahin.

Für Wohnungstrennwände gibt es eine Normvorschrift über das “Schalldämmschutzmaß”, die der Bauherr bzw. Hauseigentümer einhalten muss.
Wenn diese Vorschrift nicht eingehalten ist oder wenn es um eine Zimmer-Trennwand geht, muss man “nachbessern”.
Die “Lehre vom Schall” ist für Nichtfachleute ein ziemlich kompliziertes Kapitel, da das menschliche Hörempfinden nicht - wie bei fast allen anderen Vorgängen - linear ist, sondern “logarithmisch”.
(Wer mehr darüber wissen möchte, sollte sich ein Physikbuch zur Hand nehmen.)
Darum ist auch eine Vorausberechnung über die Wirkung einer nachträglichen Schallschutz-Verbesserung schwierig und ungenau. Zu viele Faktoren spielen da eine Rolle. Dennoch wollen wir hier einige Vorschläge zur Verbesserung des Schallschutzes machen.



a) Am besten ist es die zusätzliche Schalldämmung auf der Aktivseite,
d.h. auf der Seite der Schallquelle vorzunehmen.
Oft genügt es schon, hier einen schallschluckenden Stoff anzubringen.
Die Wand mit Schallschluck-Decken-Platten zu bekleben, wäre eine einfache und kostengünstige Lösung.

b) Oder man setzt auf der Aktivseite eine “Vorsatzschale”.

Das kann eine Ständerwerkwand sein oder - was natürlich noch besser wäre - eine schwere Massivwand aus Vollgipsdielen, Ziegel- oder Kalksandsteinen. Allerdings muss man prüfen (lassen), ob der Untergrund bzw. die Decke das zusätzliche Gewicht tragen können.
Im BDB
(Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e. V. Aachen)
gibt es jede Menge pfiffige Jungs oder gestandene Statiker, die Ihnen bei diesen Problem gerne und schnell behilflich sind.

Wenn der Lärmverursacher der Nachbar ist, wird man wohl kaum eine Möglichkeit haben, auf der Aktivseite irgendwelche Schallschutzmaßnahmen durchzuführen. Dann bleibt einem nur die Wahl, auf der Passivseite tätig zu werden.
Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Eine Vorsatzschale aus Ständerwerk dürfte wohl die einfachste Lösung sein. Über Ständerwerk gibt es ein besonderes Kapitel. Ständerwerkwände in zweischaliger Bauart sind als Schalldämmung besonders wirkungsvoll. Hierbei muß die Tragkonstruktion doppelt erstellt werden, und zwar für die vordere und hintere Schale extra. Dazwischen wird die Schallschluckmatte aus Mineralfaser “geflochten”.
Eine schwere Vorsatzwand aus Vollgipsdielen oder Ziegeln ist auch hier mit Abstand die wirkungsvollste Lösung. Bei allen nachträglichen und zusätzlichen Schalldämm-Maßnahmen ist wichtig, “Schallbrücken” zu vermeiden. Der Schall breitet sich durch Luft- und Materialschwingungen (Körperschall) aus. Das muss man wissen, um die Dinge “in den Griff” zu kriegen.
Dennoch lässt sich die tatsächliche Wirkung und die erzielbare Verbesserung der Schallschutzmaßnahme nur schwer im Voraus berechnen, weil zu viele Faktoren und Unwägbarkeiten eine Rolle spielen.
Eine Grundregel in der Schallschutz-Technik lautet: "Je schwerer die Wand, desto höher das Schallschutzmaß". Diese Erkenntnis nennt man das "Berger'sche Gesetz".
Gemäß dieser Regel muss man also nur eine Trennwand schwer machen, und man hat einen guten Schallschutz. Richtig, aber nicht immer ist das so ohne weiteres möglich.
Insbesondere kann man doch eine bereits bestehende Trennwand nicht nachträglich schwer machen !?! - - - Falsch ! - - - Man kann !
Mit der HAWAPHON Schalldämmmatte.
Diese geradezu geniale Erfindung besteht aus einer Kunststofffolie mit kleinen Kammern, die ca. 8 x 8 x 4 mm groß und mit kleinen Stahlkugeln gefüllt sind.
Die Schallschutzmatte kann man auf leicht Trennwände, Türen, Rollladenkästen, Vorsatzschalen u.ä. aufkleben oder in Decken einbauen.
Die Matte wiegt etwa 9,2 kg pro Quadratmeter. Das bringt schon ordentlich was!.
Hinzu kommt, dass die Stählkügelchen lose in den Kammern liegen und sich bewegen können. Hierdurch wird zusätzlich noch eine große Menge Schallenergie in Bewegungs- und Wärmeenergie umgewandelt.
Rollladenkästen an der Straßenseite lassen viel vom Straßenlärm in's Wohn- oder Schlafzimmer dringen.
Mit HAWAPHON lässt sich dieser "Umweltärger" erheblich herabmindern.
Diese Tür hat eine doppelte Einlage, die sie nicht nur "horchsicher" macht, sondern auch jeden Lärm von außen fernhält.
Bei dieser Decke wurde der Trittschallschutz mittels HAWAPHON um fast 60 dB verbessert.
Groß ist die Schallschutz - Wirkung bei leichten Trennwänden.
HAWAPHON Schalldämmmatten
haben eine Abmessung von 1.140 mm x 730 mm
und sind so leicht zu handhaben und zu verarbeiten.
Den richtigen Kleber gibt es auch dazu.quelle:boendgen-baustoffe.com

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Einteilung und Eigenschaften von Dämmstoffen

1. Einteilung

1.1 Einteilung

Dämmstoffe können in verschiedene Gruppen, z.B. nach Lieferform (Matte, Schüttung usw.), nach chemischen Aufbau (organisch, anorganisch), nach Herkunft (natürlich, synthetisch) oder Verwenungszweck (Wärmedämmung, Trittschalldämmung), eingeteilt werden.

Materialgruppe Matten/Filze Platten Schüttungen
Mineralische Dämmstoffe - Perlite
Schaumglas
Kalzium-Silikat
Mineralschaum
Perlite
Glimmerschiefer
Blähglas-Granulat
Mineralisch-Synthetische
Dämmstoffe
Mineralfasern Mineralfasern Mineralfaserflocken
Synthetische
Dämmstoffe
Polyester Polystyrol (EPS/XPS)
Polyurethan-
Hartschaum (PUR)
-
Pflanzliche Dämmstoffe Flachs
Hanf
Kokosfasern
Baumwolle
Holzfasern
Kork
Schilf
Zellulose
Zellulose
Kork
Baumwolle
Holzspäne
Holzfasern
Tierische Dämmstoffe Schafwolle - Schafwolle

Marktanteile der Dämmstoffe

1.2 Bezeichnung und Normung

Dämmstoffe werden entweder nach Normen oder aber nach bauaufsichtlichen Zulassungen produziert.
Zur Zeit werden die nationalen Stoffnormen im Zuge der europäischen Vereinheitlichung aktualisiert bzw. ersetzt.
Die entsprechenden Stoffnormen legen genau fest, welche Angaben in den Bezeichnungen von Dämmstoffen enthalten sein müssen. So wurde zum Beispiel ein Wärmedämmstoff aus Polyurethan-Hartschaum bisher folgendermaßen bezeichnet:
Wärmedämmstoff DIN 18 164 - PUR - P - WD - 025 - B2 - 100.
P bedeutet hierbei die Lieferform Platte, WD den Anwendungstyp, 025 die Wärmeleitfähigkeitsgruppe, B2 die Baustoffklasse und 100 die Dämmstoffdicke in mm.
Trittschalldämmstoffe wurden bisher folgendermaßen bezeichnet:
Trittschall-Dämmplatte DIN 18 165-2 - MW - P - T - 3,5 - 10 - 035 - A2 - 25-5.
MW bedeutet Mineralwolle, 3,5 ist die max. Verkehrslast in kN, 10 ist die Steifigkeitsgruppe und 25-5 bedeutet die Dämmdicke 25 mm und eine Zusammendrückbarkeit von 5 mm.
Nach der neuen europäischen Normung werden die Dämmstoffe aus Material, Wärmeleitfähigkeit
und Anwendungstyp wie folgt definiert: EPS 035 DAA dm
Bei dieser Flachdachdämmplatte steht EPS für Expandierten Polystyrol-Hartschaum, 035 für die Wärmeleitgruppe, DAA für das Anwendungsgebiet Außendachdämmung unter Abdichtung und dm für die mittlere Druckbelastbarkeit des Dämmstoffes.

1.3 Anwendungsgebiete

Um die Dämmstoffe entsprechend dem Einsatzgebiet, Wärmedämmung bzw. Trittschalldämmung, besser zuordnen zu können, unterschied man bisher Anwendungstypen.
Im Zuge der Vereinheitlichung der nationalen Normen auf einen einheitlichen europäischen Normenkatalog, wurden auch die Anforderungen an die Wärmedämmstoffe neu definiert.
Die neue Normung erlaubt eine bessere Zuordnung der Dämmstoffe zu den jeweiligen Einsatzgebiten und gibt gleichzeitig Eigenschaften an.
Anwendungsgebiete nach der neuen DIN 4108-10:

Anwendungs-
gebiet
Kurz-
zeichen
Anwendungsbeispiel
Dach, Decke DAD Außendämmung von Dach oder Decke, witterungsgeschützt, unter Deckung
DAA Außendämmung von Dach oder Decke, witterungsgeschützt, unter Abdichtung
DUK Außendämmung eines Umkehrdaches, der Bewitterung ausgesetzt
DZ Zwischensparrendämmung
DI unterseitige Innendämmung der Decke oder des Daches, abgehängte Decke
DEO Innendämmung unter Estroch ohne Schallschutzanforderungen
DES Innendämmung unter Estrich mit Schallschutzanforderungen
Wand WAB Außendämmung der Wand hinter Bekleidung
WAA Außendämmung der Wand hinter Abdichtung
WAP Außendämmung der Wand unter Putz
WZ Dämmung von zweischaligen Wänden
WH Dämmung von Holzrahmen- und Holztafelbauweise
WI Innendämmung der Wand
WTH Dämmung zwischen Haustrennwänden
WTR Dämmung von Raumtrennwänden
Perimeter PW Außenliegende Wärmedämmung (Perimeterdämmung) von Wänden gegen Erdreich (außerhalb Abdichtung)
PB Außenliegende Wärmedämmung unter Bodenplatten gegen Erdreich (außerhalb Abdichtung)


Produkt-
eigenschaft
Kurz-
zeichen
Beschreibung Beispiel
Druckbelast-
barkeit
dk keine Druckbelastbarkeit Zwischensparrendämmung
dg geringe Druckbelastbarkeit unter Estrich im Wohnbereich
dm mittlere Druckbelastbarkeit nicht genutzte Dachflächen
dh hohe Druckbelastbarkeit genutzte Dachflächen
ds sehr hohe Druckbelastbarkeit Parkdeck, Industrieböden
dx extrem hohe Druckbelastbarkeit Parkdeck, Industrieböden
Wasser-
aufnahme
wk keine Anforderungen Innendämmung
wf Wasseraufnahme durch flüssiges Wasser Außendämmung Wand
wd Wasseraufnahme durch flüssiges Wasser und/oder Diffusion Perimeterdämmung, Umkehrdach
Zugfestigkeit zk keine Anforderungen Hohlraumdämmung
zg geringe Zugfestigkeit Außendämmung Wand hinter Bekleidung
zh hohe Zugefestigkeit Außendämmung Wand unter Putz
Schall-
technische
Eigenschaften
sk hohe Zusammendrückbarkeit, Trittschalldämmung wenn keine schalltechn. Anforderungen
sh hohe Zusammendrückbarkeit, Trittschalldämmung unter schwimmenden Estrich, Haustrennwand
sm mittlere Zusammendrückbarkeit, Trittschalldämmung unter schwimmenden Estrich, Haustrennwand
sg geringe Zusammendrückbarkeit, Trittschalldämmung unter schwimmenden Estrich, Haustrennwand
Verformung tk keine Anforderungen Innendämmung
tf Dimensionsstabilität unter Feuchte und Temperatur Außendämmung der Wand unter Putz
tl Dimensionsstabilität unter Last und Temperatur Dach mit Abdichtung

Die bisher geläufigen alten Bezeichnungen der Anwendungstypen haben größtenteils schon
ihre Gültigkeit verloren:
Typkurz-
zeichen
Verwendung des Wärmedämmstoffes
W nicht druckbelastbar (z.B. für Wände und Decken)
WL nicht druckbelastbar (z.B. für Zwischenparrendämmungen und Balken)
WD druckbelastbar (z.B. under druckverteilenden Böden und als Aufsparrendämmung)
WS erhöhte Belastbarkeit für Sondereinsatzgebiete
WDS erhöhte Belastbarkeit für Sondereinsatzgebiete
WDH erhöhte Belastbarkeit unter druckverteilenden Böden
WV beanspruchbar auf Zugfestigkeit senkrecht zur Plattenebene
(z.B. bei Fassaden mit Putzsystem) bzw.
beanspruchbar auf Abreiß- und Scherbeanspruchung
WB beanspruchbar auf Biegung
Typkurz-
zeichen
Verwendung des Trittschalldämmstoffes
T Trittschalldämmstoffe (z.B. unter schwimmenden Estrichen)
TK Trittschalldämmstoffe mit geringerer Zusammendrückbarkeit bzw.
Trittschalldämmstoffe mit Anforderungen an den Luft- und Trittschallschutz nach DIN 4109

1.4 Übereinstimmungszeichen

Das Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen als sogenanntes TÜV-Zeichen) gibt an, ob der Dämmstoff den betreffenden technischen Regeln entspricht und einer laufenden Kontrolle und Überwachung unterliegt.

2. Wärmeschutz

2.1 Wärmeleitfähigkeit λ

Die spezifische Wärmeleitfähigkeit ist die wichtigste Eigenschaft von Wärmedämmstoffen.
Sie gibt an, welche Wärmemenge in einer Stunde bei einem Temperaturunterschied von ΔT = 1 K durch 1 m² einer 1 m dicken Schicht eines Stoffes strömt.
Die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffen wird u.a. vom Porenvolumen, der Porengröße, dem Gefügeaufbau, der Rohdichte, der Temperatur, Feuchtigkeit und des Luftdruckes beeinflusst.

Vergleich Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen

2.2 Rechnerische Wärmeleitfähigkeit λ(R)

Für die praktische Anwendung bei wärmeschutztechnischen Berechnungen wurde der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ(R) eingeführt. Aufgrund der großen Anzahl von nur minimal unterschiedlichen Werten, wurden diese zu Gruppen zusammengefasst. Diese kennzeichnen den Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit, mit dem nach DIN 4108 gerechnet werden muss.
Der Wert λ(Z) ergibt sich aus dem Meßwert λ(10,tr) bei 10°C + einem Zuschlag Z nach DIN 52 612-2, DIN V 4108-4:1998-10 bzw. Bauregelliste A Teil 1.
Durch Rundung ergibt sich der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ(R).

2.2 Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG)

Die Einteilung der Dämmstoffe nach Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) erfolgt nach dem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit und dient der Vereinfachung bei Berechnung und Anwendung.
Die Wärmeleitfähigkeitsgruppe ergibt sich direkt aus dem Bemessungswert λ(R):
λ(R) mit 0,040 W/(m·K) = WLG 040.


2.3 Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)

Der U-Wert (früher k-Wert) bezeichnet die Wärmemenge, die in 1 Sekunde durch eine Bauteilfläche von 1 m² bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin hindurchgeht. Zu berücksichtigen sind dabei Dicke, Material und Schichtaufbau des Materials. Je kleiner der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils, desto besser ist seine Wärmedämmung. Von der Höhe des U-Wertes hängt die erforderliche Dämmstoffdicke ab.

2.5 spezifische Wärmekapazität c

Die spezifische Wärmespeicherkapazität eine Baustoffes gibt an, wieviel Wärme ein Stoff je kg bei einer Temperaturänderung von 1 K aufnahmen kann.
Die DIN V 4108-4 enthält Rechenwerte für c.

2.6 Speicherfähigkeit ρ·c

Die Wärmespeicherfähigkeit eines Dämmstoffes ist ein wichtiger Faktor für den Sommerlichen Wärmeschutz. Dies spielt vor allem bei Leichtbaukonstruktionen eine große Rolle.
Das Produkt aus der Einbaudichte ρ [kg/m³] und der spezifischen Wärmekapazität c [Wh/(kgK)] des Dämmstoffes charakterisiert die gespeicherte Wärme.
Holzfaserdämmstoffe besitzen eine relativ hohe Wärmespeicherfähigkeit, während Mineral- und Polyesterfasern die geringsten Werte aufweisen.

2.7 Temperaturleitfähigkeit a

Die Temperaturleitfähigkeit ist der Quotient aus der Wärmeleitfähigkeit λ [W/(mK)] und die Speicherfähigkeit ρ·c [Wh/[m³·K]
a=λ/(ρ·c) [m²/h].
Dämmstoffe mit einer kleinen Temperaturleitfähigkeit eignen sich besonders gut für den sommerlichen Wärmeschutz.

2.8 Temperaturamplitudendämpfung (TAD)

Die Temperaturamplitudendämpfung ist ein Kennwert, der die Temperaturleitfähigkeit aller Baustoffschichten und deren Reihenfolge in der Konstruktion berücksichtigt.
Mit Hilfe der TAD kann eine Aussage für den sommerlichen Wärmeschutz getroffen werden. Wenn ein Bauteil vor sommerlicher Hitze schützen soll, so sollte der Wert mindestens 10 betragen.

2.9 Phasenverschiebung

Die Phasenverschiebung ist der Zeitraum zwischen dem Auftreten der höchsten Temperatur auf der Außenoberfläche eines Bauteils bis zum Erreichen der höchsten Temperatur auf der Innenseite. Sie ist Abhängig von der Wärmespeicherfähigkeit des Baustoffes.



3. Feuchtigkeitsverhalten

3.1 Feuchteschutz

Wärme- und Feuchteschutz stehen in einem engen Zusammenhang. Feuchte Dämmstoffe weisen eine schlechtere Wärmedämmung auf, da Wasser eine höhere Wärmeleitfähigkeit als die Luft im Dämmstoff besitzt.
In Gebäuden können Baustoffe infole Schlagregen, Dampfdiffusion oder Dampfkonvektion durchfeuchten. Tauwasser entsteht vor allem dann, wenn Wasserdampf nach außen diffudiert und dabei in den kälteren äußeren Bauteilschichten auf einen höheren Wasserdampfdiffusionswiderstand eines bauteils stößt. Dies kann zu Feuchteschäden, wie Schimmelpilzbefall, Korrosion und Frostschäden führen.

3.2 Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl μ

Die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl ist eine der wichtigsten Stoffgrößen für das Verhalten von Dämmstoffen. Sie charakterisiert den Widerstand, den ein Baustoff der Dampfdiffusion entgegensetzt.

3.3 Tauwasser

Tauwasser entsteht aufgrund der Wanderung von feuchter Luft aufgrund unterschiedlicher Temperaturen und Feuchtegehalte im Innenraum und der Außenluft. Für den Wasserdampftransport sind zwei Mechanismen von Bedeutung: · Wasserdampfdiffusion und · Wasserdampfkonvektion. Durch Wasserdampfkonvektion kann leicht das 10fache an Dampf gegenüber Wasserdampfdiffusion transportiert werden. Bei der Tauwasserbildung in Dachkonstruktionen sind unterschiedliche Vorgänge möglich. Es handelt sich um · Tauwasserausfall im Belüftungsraum infolge zu großer Wasserdampfbelastung und/oder zu geringem Belüftungsstrom (Primärtauwasser) · Tauwasserausfall an der Unterseite der Dachdeckung bei Wärmeabstrahlung der Dachoberfläche in kalten, klaren Nächten (Sekundärtauwasser) · Tauwasser an der raumzugewandten Innenfläche der Dachkonstruktion, vornehmlich an konstruktiven und geometrischen Wärmebrücken · Innerer Tauwasserausfall infolge gestörten Wasserdampftransportes durch die Schichtenfolge. Ein Sonderfall des Primärtauwassers ergibt sich, wenn feuchte Luft aus dem Innenraum durch Fugen und Spalten der wärmedämmenden Schichten in den Belüftungsraum gelangt und dort auskondensiert. Hierdurch kann ein Vielfaches an Wasserdampf in den Belüftungsraum gegenüber dem Transportmechanismus infolge Wasserdampfdiffusion gelangen. Deshalb ist es enorm wichtig, rauminnenseitig eine vollflächige luftdichte Schicht einzubauen.


4. Brandschutz

4.1 Baustoffklassen

Bei dem Einsatz von Dämmstoffen ist eine genaue Auswahl entsprechend den brandschutztechnischen Bestimmungen zwingend notwendig. Die Norm DIN 4102 regelt die Prüfung und Beurteilung von Dämmstoffen entsprechend dem Brandverhalten in Baustoffklassen:

A 1 nichtbrennbar
A 2 nichtbrennbar
B 1 schwerentflammbar
B 2 normalentflammbar
B 3 leichtentflammbar (im Bauwesen seit 1979 nicht mehr zulässig)

Das Brandverhalten wird nicht nur vom Dämmstoff selbst, sondern auch von evtl. Bindemitteln, Klebern, Flammschutzmitteln, Beschichtungen usw. positiv oder negativ beeinflußt.

4.2 Temperaturbeständigkeit

In der Praxis ist spielt auch die Temperaturbeständigkeit von Dämmstoffen eine wichtige Rolle. Die Grenze der Anwendungstemperatur wird durch unterschiedliche Merkmale gekennzeichnet, wie z.B. der Maßhaltigkeit, Formstabilität und thermischen Zersetzung.
Zur Zeit existiert jedoch noch kein gültiges Prüfverfahren zur Bestimmung der oberen Temperaturanwendungsgrenze.



5. Schallschutz

5.1 Schallschutz

Schallschutz soll Belästigungen und Gesundheitsschäden von Benutzern und Bewohnern baulicher Anlagen Lärm und Geräusche verhindern.
Maßnahmen zur Verminderung der Schallübertragung zwischen Räumen bezeichnet man als Schalldämmung. Unter Schallabsorption versteht man die Verminderung von Schallwellenfortpflanzung innerhalb eines Raumes.
Anforderungen an die Schalldämmung werden in DIN 4109 - Schallschutz im Hochbau festgelegt.
Für den Körperschallschutz wird eine elastische Schicht als Trennfläche verwendet. Gute Schalldämmung wird durch massive Bauweise bzw. Entkoppelung von Bauteilen, zum Beispiel durch Dämmstoffe, erreicht. Baustoffe mit guten schalltechnischen Eigenschaften sind z.B. Kokosfasern, Mineralwolle-Dämmstoff und Cellulose-Dämmstoff. Bei der Dämmstoffauswahl sind schalldämmende und wärmedämmende Eigenschaften immer gemeinsam zu betrachten und entsprechend zu bewerten.

5.2 dynamische Steifigkeit s'

Die dynaische Steifigkeit von Dämmstoffen beeinfußt die Trittschalldämmung und das dynaische Elastizitätsmodul. Je kleine s', um so größer ist das Trittschallverbeserungsmaß ΔL(w).

5.2 Trittschalldämmung und Steifigkeitsgruppe

Dämmstoffe zur Trittschalldämmung müssen einer Steifigkeitsgruppe zugeordnet und entsprechend gekennzeichnet werden.
Gruppe 30 bedeutet zum Beispiel s' ≤ 30 MN/m³.


6. Umwelteigenschaften

6.1 Ökologie

Eine Wärmedämmung verhindert Wärmeverluste von Gebäuden an die Umgebung. Sie ist eine der effektivsten und wichtigsten Maßnahmen, den Energieverbrauch zu verringern und damit den CO2-Ausstoß und die Energiekosten zu senken.
Die ökologischen Eigenschaften eines Dämmstoffes werden jedoch nicht nur aus seiner Dämmwirkung, sondern auch aus dem Energieaufwand bei der Herstellung, den verfügbaren Rohstoffen und evtl. Schadstoffemission bei der Herstellung bzw. gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen bestimmt.
Der Energieeinsatz bei der Herstellung von Wärmedämmstoffen muss sich innerhalb der Nutzungszeit amortisieren, d.h. dass bei der Produktion der Dämmstoffe nicht mehr Energie verbraucht werden darf, als später eingespart werden kann (Primärenergiebilanz). Die ist bei Dämmstoffen immer der Fall; die energetische Amortisation tritt meist nach kurzer Zeit ein.

6.2 Primärenergiebedarf

Der Primärenergiebedarf bzw. Primärenergieaufwand eines Dämmstoffes gibt an, wieviel Primärenergie zur Herstellung des Produktes aufgewandt werden muss. Die Berechnung des Primärenergiebedarfs für sythetische Hartschaumstoffe beginnt z.B. mit der Förderung des Erdöls, für Zellulosedämmstoffe mit der Sammlung des Altpapiers. Der Energiebedarf für den Einbau, Entsorgung oder Recycling ist im Primärenergiebedarf nicht enthalten.

6.3 Umweltzeichen

Umweltzeichen werden für Dämmstoffe und andere Produkte vergeben, die sich gegenüber anderen Produkten durch besonders positive ökologische Eigenschaften hervortun.
Die Einteilung erfolgt jedoch nach Unterschiedlichen Kriterien, so dass ein allgemeiner Vergleich nicht möglich ist.
Eines der bekanntesten Umweltzeichen ist der "Blaue Engel". Er wird für Dämmstoffe vergeben die zu einem überwiegendem Teil aus Altglas oder Altpapier gewonnen werden.
Das Österreichische Umweltzeichen wird nach Bestimmten Kriterien (Schadstoffgehalt usw.) auch für alternative Wärmedämmstoffe vergeben.
quelle:waermedaemmstoffe.com