Posts mit dem Label feuchtigkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label feuchtigkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 31. Januar 2009

Baumwolldämstoffe

Der Ausgangsstoff für Baumwolldämmungen sind Baumwollfasern, die zur Verbesserung des Verhaltens im Brandfall (Klasse B2 oder B1 nach DIN 4102) und zur Erhöhung der Resistenz gegenüber Schimmelpilz- und Schädlingsbefall mit Boratverbindungen behandelt werden. Baumwolldämmstoffe weisen gute Wärme- und Schalldämmeigenschaften auf, sie sind verrottungsfest und können in Abhängigkeit vom den eingesetzten Borverbindungen sogar kompostiert werden.

Handelsüblich sind neben Dämmmatten und Dämmvliesen auch lose Ware und sogenannte Dämmzöpfe erhältlich, die sich alle durch problemlose Verarbeitungseigenschaften auszeichnen. Baumwolle kann als Dämmung zwischen Dachsparren, Auflagedämmung auf abgehängten Deckensystemen, Dämmung von leichten Trennwänden, Trittschalldämmung, Hohlraumdämmung von Trenndecken, rauminnenseitige Außenwandverkleidung und als Wanddämmung bei Holzständeraußenwänden eingesetzt werden.

Durch die bauphysikalischen Eigenschaften der Baumwollfasern, wie beispielsweise Feuchtigkeitsausgleich und Diffusionsmöglichkeiten, wird das Raumklima positiv beeinflusst.

Werden als Rohmaterial chemisch unbehandelte und auf Pestizidrückstände untersuchte Baumwollfasern eingesetzt, sind Baumwollfaserdämmungen als baubiologisch und ökologisch empfehlenswert einzustufen.

Bauphysikalische und ökonomische Daten

Rohdichte20-60 kg/m3
BaustoffklasseB 1 oder B 2
Wärmeleitfähigkeit lR0,04 W/(mK)
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl m1 - 2
Materialpreis für 10 cmcirca 30,- DM / m²
Materialpreis zur Erreichung eines k-Werts von 0,4 W/(m²K)circa 30,- DM / m²

Einsatzmöglichkeiten

AußenwandAusfachung von Holzständern
DachZwischensparrendämmung
Massivdecke-
Perimeterdämmung-
Trennwand/Decke bei LeichtbaukonstruktionenAusfachung von Ständern und Balken

quelle:enius.de

Mittwoch, 24. Dezember 2008

XPS Anwendung XPS-Wärmedämmplatten – die Unverwüstlichen

Wenn Wärmedämmung ein Häuserlebenlang halten soll, wenn sie sicher und hoch belastbar sein muss – dann heißt die Lösung XPS. Denn XPS-Wärmedämmplatten sind die Hochleistungs-Profis unter den Dämmplatten. Genau die richtige Wahl bei der Perimeter-Dämmung des Kellers.

Wer seinen Keller von außen dämmt, trifft eine kluge Wahl. Der Wärmeverlust der unteren Gebäudehülle wird minimiert und die Dämmung kann nahtlos und damit wärmebrückenfrei konstruiert werden – im Gegensatz zur Innendämmung. Hier kann der Anstoß der Innenwände an die Außenmauern schnell für „undichte“ Stellen sorgen. Auch bei Kellerkonstruktionen, die einen nachträglichen Ein- oder Umbau von Kellerwänden ermöglichen, ist die XPS-Außendämmung die erste Wahl.
Die Dämmung erdberührter Kellerwände stellt jedoch besondere Ansprüche. XPS-Platten sind darauf perfekt abgestimmt.

Die XPS-Vorteile auf einen Blick:
• sie sind unverwüstlich
• halten hohem Druck stand
• nehmen praktisch kein Wasser auf (feuchtigkeitsunempfindlich)
• keine Einbautiefenbeschränkung
• auch im Grundwasser anwendbar
• sogar bei drückendem Grundwasser bis zu einer Eintauchtiefe von 3,50 m und mehr zugelassen
• einsetzbar unter lastabtragenden Gründungsplatten
• keine Schutzmaßnahmen der Platten erforderlich
• auch einsetzbar bei der Witterung ausgesetzten Umkehrdächern (ob bekiest, begrünt oder terrassiert)
• in über 40jähriger Anwendung bewährt

Da XPS-Wärmedämmplatten die äußerste Lage einer Kellerwand bilden, sorgen sie zugleich für den Schutz aller darunterliegender Teile wie des Mauerwerks und der Abdichtung. XPS-Dämmplatten benötigen keine weitere, abschließende Behandlung. Sind sie angebracht, kann die Baugrube verfüllt werden. XPS-Dämmplatten halten sowohl der Feuchtigkeit als auch dem Druck des Erdreichs ein Häuserlebenlang stand.quelle:xps-waermedaemmung.de

Ein Häuserlebenlang – und hält, und hält, und hält, ...

XPS-Dämmplatten haben es in sich. Kälte und Frost, Grundwasser und permanente Feuchtigkeit, Druck des Erdreichs und der Bodenplatte. Das alles kann ihnen nichts anhaben. Denn XPS-Wärmedämmplatten sind schlicht unverwüstlich.

Wer in die Wärmedämmung investiert, möchte das in der Regel nur einmal in seinem Leben tun. Deshalb müssen Dämmplatten neben der perfekten Wärmedämmung vor allem eines sein: Unverrottbar. Das ist umso wichtiger, da Dämmplatten bei der Fertigstellung eines Hauses nach und nach „verschwinden“. Sie werden verputzt, bei Dachterrassen mit Kies oder Grünfläche bedeckt und an den Kellerwänden vom Erdreich umschlossen. Macht hier die Dämmung vorzeitig schlapp, wird es schnell richtig teuer.

XPS-Dämmplatten halten deshalb ein Häuserlebenlang

• XPS-Platten halten dauerhaft auch hohem Druck stand.
• sie nehmen praktisch kein Wasser auf
• XPS-Platten sind unempfindlich gegenüber Mikroorganismen und faulen, schimmeln und verrotten nicht
• sie sind beständig gegenüber Baustoffen wie Kalk, Zement, Gips, Bitumen, Salzlösungen, verdünnten Säuren und Laugen
• XPS-Platten halten Temperaturen von -180 bis +75 Grad Celsius stand

quelle:xps-waermedaemmung.de

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Warm einpacken – die richtige Außendämmung

Die Dämmung, sprich Isolierung der Außenwände sollten Sie aus Kostengründen am besten bei einer Fassadenrenovierung mitmachen. Sie ist im Vergleich zu anderen Maßnahmen teurer, bringt aber auch am meisten. Es ist auch sinnvoll, im Zuge der Fassadensanierung die Fenster gleich mit zu sanieren oder zu erneuern.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen vier Wanddämmarten:

1. Wärmedämmverbundsystem oder Thermohaut

Bei diesem umfassenden Vollwärmeschutz isoliert ein Wärmedämmverbundsystem das Gebäude von außen. Dämmstoffplatten werden direkt auf dem Außenputz der alten Fassade angebracht, darüber wird eine Schicht aus Armierungsmörtel und -gewebe aufgebracht, danach wird wieder verputzt. Bei diesem Verfahren dürfen nur komplett aufeinander abgestimmte Komponenten eines Herstellers verwendet werden. Der Dämmstoff sollte mindestens zwölf Zentimeter dick sein. Ihr Energieberater ermittelt Ihnen die individuell optimale Dämmstoffstärke.

2. Die hinterlüftete Vorhangfassade

In ländlichen Regionen findet man häufig die hinterlüftete, vorgehängte Fassade vor. Bei dieser traditionellen Bauweise dienen Holzschindeln, Schieferplatten oder Ziegel als Verkleidung. Eine moderne hinterlüftete Vorhangfassade lässt sich besonders leicht an kleinen Häusern anbringen.

Bei der Montage wird zunächst eine Unterkonstruktion an die Fassade gedübelt. Anschließend werden die Dämmplatten zwischen der Unterkonstruktion auf dem alten Putz angebracht. Zur Abführung von Feuchtigkeit bleibt zwischen Dämmschicht und der Verkleidung, dem so genannten Vorhang, eine Belüftungsschicht.

3. Kerndämmung

In Norddeutschland wurden Wohngebäude seit etwa 100 Jahren häufig mit einem zweischaligen Mauerwerk mit Hohlschicht gebaut. Hierfür bietet sich eine nachträgliche Kerndämmung an, bei der mit einem Einblasverfahren der Luftspalt komplett mit Dämmstoff aufgefüllt wird. Damit Sie hinterher keine bösen Überraschungen erleben, sollten Sie sich bei einer Kerndämmung vom Handwerker eine Wasserdampfdiffusions-Berechnung geben lassen, die nachweist, dass die Maßnahme unbedenklich ist.

4. Innendämmung als Kompromiss

Die wichtigste Voraussetzung sind trockene Wände, in die weder von außen noch von unten Feuchtigkeit eindringt. Auf der Raumseite muss unbedingt eine dampfsperrende oder –bremsende Schicht angebracht werden, damit keine Feuchtigkeit aus dem Raum in die Konstruktion eindringt. Durchbrüche durch diese Schicht sollten Sie vermeiden. Vorsicht also bei der Installation von Lampen, Bildern oder Regalen.

Installationen, wie Wasser und Elektrizität sollten zum Innenraum hin vor der Luftdichtheitsschicht untergebracht werden.

Keine Folgeschäden durch Dämmung

Nicht nur in der Außenluft, sondern auch im Inneren von Wohnräumen befindet sich Feuchtigkeit. Bei einer Dämmung muss man berücksichtigen, dass sich diese Feuchtigkeit nicht in Dach und Wänden niederschlägt. Das würde nicht nur die Dämmung beeinträchtigen, sondern auch die Bauteile beschädigen und kann in Folge zu Schimmelpilzbefall führen. Deshalb muss die Dämmkonstruktion so aufgebaut sein, dass sie den Transport der Feuchtigkeit durch das Bauteil erlaubt, oder an der Innenseite des Raums muss eine dampfsperrende oder –bremsende Schicht angebracht werden. Für welche Konstruktion welche Lösung die richtige ist, muss durch einen Fachmann geprüft werden.quelle:das-energieportal.de