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Samstag, 17. Januar 2009

Schallschutzklassen für Fenster-Schalldämmung

In Deutschland wird die Schalldämmung von Fenstern in Schallschutzklassen unterteilt. Die Zuordnung von Schallschutzklassen zum bewerteten Schalldämmmaß und Ausführungsbeispiele für die Verglasung zeigt die nachfolgende Tabelle:


Zur Berechnung des erforderlichen Schalldämmmaßes von Fenstern ist auch das entsprechende Regelwerk zu beachten. Je nach Anwendung kommt es bei gleichen Immissionsverhältnissen zu deutlichen Unterschieden. Anhand einer stark befahrenen Ortsdurchfahrt wurde die Bemessung des Fensters bei verschiedenen Regelwerken ermittelt (Quelle Bayerisches Landesamt für Umweltschutz). In der Grafik ist die notwendige Schallschutzklasse der Fenster für einen Schlafraum für unterschiedliche Abstände (unterschiedliche Mittelungspegel) des Immissionsortes von der Straßenmitte dargestellt.

Die höchsten Schallschutzklassen werden nach der DIN 4109 erzielt [Innenpegel 25 dB(A)]. Nach Berechnungen der 24. BImSchV liegen die Schallschutzklassen teilweise um 2 Klassen niedriger, da der anzunehmende Innenpegel (oberer Anhaltswert) bei 30 dB(A) liegt.

Schallschutzklasse von Fenstern in unterschiedlichen Regelwerken


quelle:fenster1.de

Mittwoch, 7. Januar 2009

Schöck Tronsole - Damit kehrt Ruhe ein

Guter Schallschutz gehört heute zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen eines Gebäudes. Er ist gerade in den Treppenhäusern von Mehrfamilienhäusern kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit, die auch die DIN 1049 im Beiblatt 2 fordert.

Mit der Schöck Tronsole® - dem komplett einbaufertigen Trittschall-Dämmsystem - bleibt der Trittschall auf der Strecke. Schnell, kostensparend und zuverlässig werden auf diese Weise die erhöhten Anforderungen an den Trittschallschutz im Treppenhaus erfüllt.

Alle Tronsole®-Systeme bieten Planungssicherheit durch hohe Qualität, ermöglichen eine einfache Verarbeitung und gewährleisten einen optimalen Anschluss der Folgegewerke. Durch den Systemgedanken werden nicht nur die Treppenanschlüsse, sondern auch die Fugen optimal abgedichtet. Die Fugen bleiben damit sauber und es können sich keine vermeidlichen Schallbrücken wie z. B. Steinchen oder Bauschutt einschleichen. So halten Sie störende Lärmbelästigungen aus dem Treppenhaus fern.quelle:schoeck.de


Dienstag, 30. Dezember 2008

Wärmedämmung

Bei energiesparenden Häusern wird die gesamte Gebäudehülle hervorragend wärmegedämmt. Die Gebäudehülle, das sind die Bauteile, die den Innenraum vom Außenraum trennen. Im Innenraum soll behagliches Klima herrschen - außen bestimmt das Wetter. Weil in Mitteleuropa die Wetterverhältnisse von Mitte Oktober bis Ende April meist kalt und niederschlagsreich sind, wird die Temperatur innerhalb der Gebäudehülle dann höher sein als im Außenbereich. Dann fließt über die Hülle Wärme ab - wird diese Verlustwärme nicht ersetzt, so wird es relativ schnell innen so kalt wie außen. Es ist daher sinnvoll, dass der Wärmeabfluss begrenzt wird - genau das ist die Aufgabe des Wärmeschutzes. Bei allen Bauweisen ist ein guter Wärmeschutz möglich und auch bereits erfolgreich eingesetzt worden: Massivbau, Holzbau, Fertigbauteile, Schalungselementetechnik, Stahlbau und alle Formen von Mischbau. Eine sehr gute Wärmedämmung ist auch bei bestehenden Gebäuden nachträglich möglich. Aus den Erfahrungen bei energiesparenden Neubauten kann ein wichtiges Prinzip abgeleitet werden: "Wenn schon, denn schon" - beim Wärmschutz nicht an der Dämmdicke sparen. Das wird bei Passivhäusern ernst genommen - denn ein guter Wärmeschutz ist ein sehr wirtschaftlicher Weg, Energie einzusparen. Dämmniveau von Passivhäusern Die Wärmedurchgangskoeffizienten von Außenwänden, Bodenplatten und Dachflächen liegen im Bereich 0,1 bis 0,15 W/(m²K) (Klima in Mitteleuropa, andere Klimata werden auf der Tagung behandelt). Dies sind heute Spitzenwerte bei allen Bauweisen, und es sind zugleich die bei den heutigen Energiepreisen wirtschaftlichsten Werte. Dadurch wird der Wärmeverlust im Winter vernachlässigbar gering. Zudem ist dann die Temperatur der Innenoberflächen nahezu gleich der Lufttemperatur, und zwar weitgehend unabhängig von der Art der Heizung. Das führt zu sehr guter Behaglichkeit und zur sicheren Vermeidung von luftfeuchtebedingten Bauschäden. Auch im Sommer bildet eine gute Wärmedämmung einen Schutz gegen Hitze. Für die Behaglichkeit im Sommer sind aber auch ein guter Sonnenschutz bei den Fenstern und eine ausreichende Lüftung wichtig. In Passivhäusern haben sich die gute Wärmedämmung und das luftdichte Bauen hervorragend bewährt. Ein weiteres Grundprinzip ist das "wärmebrückenfreie Konstruieren": Die Dämmung wird ohne Schwachstellen rund um das gesamte Gebäude gelegt. Dadurch verbleiben weder kalten Ecken noch überhöhte Wärmeverluste. Auch dies ist ein Beitrag zum hochwertigen, behaglichen und schadensfreien Bauen.
11. Internationale Passivhaustagung: Erfahrungen mit dem Wärmeschutz, der Luftdichtheit und mit neuen Verfahren der Gebäudewärmedämmung werden in der Arbeitsgruppe "Neues aus Forschung und Entwicklung" behandelt. Dass Wärmeschutzmaßnahmen auch bei bestehenden Gebäuden wirksam Energie sparen, die Behaglichkeit verbessern und zur Substanzerhaltung beitragen zeigen die Beispiele in den Arbeitsgruppen zur Modernisierung mit Passivhaus-Komponenten.quelle:passivhaustagung.de

Sonntag, 28. Dezember 2008

Rayflex Strahlenschutzmatte

Strahlenschutzmatte als Unterlage zur schwimmenden Verlegung unter Fertigparkett/Korkfertigparkett od. Laminatbelägen mit Hochleistungsdampfsperre. Schirmt elektromagnetische Wellen/Strahlung aller Polarisationsrichtungen zu 99,99 % (im Frequenzbereich von 200 MHz bis 10 GHz) ab. So schützen Sie sich vor möglicher gesundheitsschädigender Wirkung elektromagnetischer Strahlungsquellen z.B. bei Räumen über Laboren, technischen Anlagen, Funknetzen od. Handybetrieb usw.. Empfohlenes Zubehör: Reinaluminiumklebeband (verhindert Wasserdampfdiffusion u. Strahlendurchgängigkeit an den Stoßfugen). Für Fußbodenheizung sehr gut geeignet. Trittschallverbesserung ca. 20 dB(A)
Mit Hochleistungsdampfsperre (Sd-Wert > 1500 m). Auch zum Einsatz als Unterwandverkleidung geeignet. Abmessungen: 2,2 mm / 1000 mm / 25000 mm Rolle.

Ein paar Bemerkungen zu Elektrosmog:

Darunter versteht man die Verunreinigung der Umwelt mit künstlich erzeugten elektrischen und magnetischen Feldern sowie elektromagnetischen Wellen. Für den Begriff Elektrosmog wurde ein neues zutreffenderes Wort eingeführt, es heißt
"Elektrostress", es beschreibt die wirklichen biologischen Belastungen viel besser.
(Eine Belastung des Körpers bzw. gesundheitsschädliche Wirkung von Elektrosmog/Elektrostress ist allerdings noch nicht wissenschaftlich bewiesen), nichts desto trotz ist es besser, wenn man die Feld- und Wellenbelastung reduziert. Ein wichtiger Unterschied ist ferner, ob die Belastung tagsüber in der Aktivphase erfolgt oder bei Nacht im Ruhezustand. Belastungen im Ruhezustand können 100-fach schädlichere Auswirkungen auf unseren Körper haben. Deshalb ist ein feldarmer Schlafplatz besonders wichtig. Folgende Möglichkeiten bieten sich dazu an:

Schutzfunktion durch abgeschirmte Kabel und Netzfreischalter.
Abschaltung der Stand by Funktion von Videorekordern/DVD-Rekordern/Stereoanlagen und Fernsehgeräten.
Abschirmung durch Baumaterial und Bauweise. Folgende Verkleidungsmaterialien kommen zum Einsatz
Platten, Folien Geflechte unter Putz, Tapeten, Holz-Alu-Fenster mit Wärmeschutzverglasung, Vorhänge

















quelle:goeser-parkett.de

Mittwoch, 24. Dezember 2008

XPS Anwendung XPS-Wärmedämmplatten – die Unverwüstlichen

Wenn Wärmedämmung ein Häuserlebenlang halten soll, wenn sie sicher und hoch belastbar sein muss – dann heißt die Lösung XPS. Denn XPS-Wärmedämmplatten sind die Hochleistungs-Profis unter den Dämmplatten. Genau die richtige Wahl bei der Perimeter-Dämmung des Kellers.

Wer seinen Keller von außen dämmt, trifft eine kluge Wahl. Der Wärmeverlust der unteren Gebäudehülle wird minimiert und die Dämmung kann nahtlos und damit wärmebrückenfrei konstruiert werden – im Gegensatz zur Innendämmung. Hier kann der Anstoß der Innenwände an die Außenmauern schnell für „undichte“ Stellen sorgen. Auch bei Kellerkonstruktionen, die einen nachträglichen Ein- oder Umbau von Kellerwänden ermöglichen, ist die XPS-Außendämmung die erste Wahl.
Die Dämmung erdberührter Kellerwände stellt jedoch besondere Ansprüche. XPS-Platten sind darauf perfekt abgestimmt.

Die XPS-Vorteile auf einen Blick:
• sie sind unverwüstlich
• halten hohem Druck stand
• nehmen praktisch kein Wasser auf (feuchtigkeitsunempfindlich)
• keine Einbautiefenbeschränkung
• auch im Grundwasser anwendbar
• sogar bei drückendem Grundwasser bis zu einer Eintauchtiefe von 3,50 m und mehr zugelassen
• einsetzbar unter lastabtragenden Gründungsplatten
• keine Schutzmaßnahmen der Platten erforderlich
• auch einsetzbar bei der Witterung ausgesetzten Umkehrdächern (ob bekiest, begrünt oder terrassiert)
• in über 40jähriger Anwendung bewährt

Da XPS-Wärmedämmplatten die äußerste Lage einer Kellerwand bilden, sorgen sie zugleich für den Schutz aller darunterliegender Teile wie des Mauerwerks und der Abdichtung. XPS-Dämmplatten benötigen keine weitere, abschließende Behandlung. Sind sie angebracht, kann die Baugrube verfüllt werden. XPS-Dämmplatten halten sowohl der Feuchtigkeit als auch dem Druck des Erdreichs ein Häuserlebenlang stand.quelle:xps-waermedaemmung.de

Montag, 1. Dezember 2008

Schalldämmung

Beim Oberbegriff „Schalldämmung“ ist prinzipiell zwischen Trittschalldämmung Luftschalldämmung zu unterscheiden.
Der Luftschall sind zum Beispiel die Geräusche aus der Nachbarwohnung, zum Beispiel Stimmen und Musik. In vielen Fällen erfolgt die Schalldämmung durch schallreflektierende Hindernisse, eben durch eine Wand oder Stellwand oder auch einen Vorhang. Vor allem für die Trennung von Wohnungen und Außenwände sind aber u.U. besondere Maßnahmen erforderlich. Massivbauwände erzeugen in der Regel einen guten, ausreichenden Schallschutz. Leichtbauwände dagegen müssen durch einen mehrschichtigen Aufbau oder geeignete Zwischenschichten (z.B. Zellstoff) schalldämmend gemacht werden. Bei Außenwänden können unterschiedliche Unterbrechungen des Mauergefüges, z.B. Rollladenkästen, Fenster, Heizkörpernischen den Schallschutz der Wand verschlechtern. Hier muss Diese Schallnebenwege lassen sich nur durch gut ausgeführte Konstruktionen vermeiden.

Unter Trittschalldämmung wird die Minderung der Übertragung von Körperschall verstanden, der z.B. beim Begehen einer Decke oder beim Stühlerücken erzeugt wird - der Trittschall stammt also immer aus der überliegenden Wohnung. Der Trittschallschutz wird durch das Gewicht der Decke und durch eine elastisch federnde Zwischenschicht unter dem Gehbelag erreicht. Hier kommen oft extrudierte Polystyrol-Hartschäume zum Einsatz.
Der Schallschutz im Eigenheimbau ist freigestellt. Für Mehrparteien-Bauten ist der Schallschutz nach DIN 4109 geregelt.quelle:enius.de