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Sonntag, 14. Dezember 2008

Boden- & Deckendämmung mit Fußbodenschüttung Manuelle Verarbeitung, Zur Dämmung von Boden und Decke

THERMOFLOC Fußbodenschüttung wird im Gegensatz zum Einblasdämmstoff manuell verarbeitet und ausschließlich als nicht druckbelastbare Dämmung in der horizontalen Ebene (oberste Geschoßdecke, im Boden zwischen einer Staffelkonstruktion) eingesetzt.

Um eine bessere manuelle Verarbeitung zu gewährleisten, wird der Dämmstoff in der Verpackung geringer verdichtet. THERMOFLOC Fußbodenschüttung gibt es im 12-kg-Sack mit jeweils 24 Säcken pro Palette. Der Dämmstoff wird einfach in der gewünschten Dämmstärke gleichmäßig aufgeschüttet und dann plan abgezogen. Der Verbrauch liegt bei ca. 35 kg/m³.quelle:thermofloc.com

Dachdämmung mit Einblasdämmstoff

Thermofloc Dämmstoffe werden vor allem für die Dachdämmung (Dach, Flachdach, Dachboden) sowie die Dämmung von Wänden und Decken eingesetzt. Ein wichtiger Einsatzbereich ist die Altbau Dämmung, also die nächträgliche Dämmung von älteren Gebäuden, die nicht über einen ausreichenden Wärmeschutz verfügen.

Dachdämmung: Dabei werden unsere Dämmstoffe – ohne das Dach neu decken zu müssen – in die bestehende Konstruktion eingebracht. Die Kostenersparnis bei diesem Verfahren ist aufgrund der angewandten Technik beträchtlich.quelle:thermofloc.com

Samstag, 13. Dezember 2008

KNAUF PERLITE GMBH Perlite - Dämmstoffe und dämmende Mörtel

Perlite-Dämmstoffe Isoself® für Decken und Dachsysteme, Thermoperl® für Flachdächer sowie Hyperdämm und Hyperlite® als Kerndämmung für Außenwände. Dämmende Mörtel als Leichtmörtel oder Schornstein-Dämm-Masse vervollständigen das Programm.
Eignung und Einsatz
Wärmedämmung von Decken, Steildächern, Flachdächern, zweischaligen Außenwänden sowie Schornsteindämmung von Neubauten und Altbau-Sanierungen
Beschreibung
- Isoself®-Fußbodendämmsysteme
Wärmedämmung von Fußböden bei Alt- und Neubauten
- Isoself®-Dachdämmsysteme
Dachdämmsystem mit natürlicher Vollsparrendämmung
- Hyperdämm-Kerndämmung
Nachträgliche Kerndämmung zweischaliger Außenwände im Einblasverfahren*)
- Hyperlite®-KD-Kerndämmung
Kerndämmung zweischaliger Außenwände nach DIN 1053-1
- Thermoperl®-Flachdächdämmung
Dämmstoffschüttung zur fugenlosen Gefälledämmung von Flachdächern
- Thermoperl®-RM-Reparaturmasse
Verarbeitungsfertige Flachdach-Reparaturmasse
- Alphaperl®-LM 21-Leichtmörtel
Leichtmörtel LM 21 nach DIN EN 998-2 und DIN V 18580
- I + K plus®-Schornstein-Dämm-Masse
Schornstein-Dämm-Masse für dreischalige Hausschornsteine nach DIN V 18160-1


Perlite-Dämmsysteme und technische Daten
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Isoself® Deckendämmsysteme
Die Dämmstoffschüttung Isoself® besteht aus Perlite, einem leichten, widerstandsfähigen, umweltgerechten und vielfältig nutzbaren Granulat mit guten Dämmeigenschaften.
Das natürliche Material verhält sich chemisch neutral und ist baubiologisch einwandfrei.
Körnung d = 0 - 6 mm
Schüttdichte ρs = ca. 90 kg/m3
Wärmeleitfähigkeit λ = 0,050 W/(mK)
Diffusionswiderstand μ = 3
Baustoffklasse DIN 4102 A1
Allg. bauaufsicht. Zulassung Z-23.11.-1288
Temperaturbeständigkeit bis + 800 °C
Schmelzpunkt ca. 1400 °C
Isoself® Dachdämmsysteme
Die Dämmstoffschüttung Isoself® besteht aus Perlite, einem natürlichen Granulat mit guten Dämmeigenschaften. Die wasserabweisende Holzfaserplatte gilt entsprechend den Fachregeln des Dachdeckerverbandes als Vordeckung. Isoself® ist baubiologisch einwandfrei.
Körnung d = 0 - 6 mm
Schüttdichte ρs = ca. 90 kg/m3
Wärmeleitfähigkeit λ = 0,050 W/(mK)
Diffusionswiderstand μ = 3
Materialbedarf: ca. 11 l/cm/m2
Baustoffklasse DIN 4102 A1
Allg. bauaufsichtl. Zulassung Z-23.11.-1288
Temperaturbeständigkeit bis + 800 °C
Schmelzpunkt ca. 1400 °C
Hyperdämm® - nachträgliche Kerndämmung zweischaliger Außenwände
Die Mineralkörnung Hyperdämm® besteht aus Perlite, dem leichten, widerstandsfähigen, umweltgerechten und vielfältig nutzbaren Granulat mit Dämmeigenschaften. Zur Herstellung der Hyperdämm®-Mineralkörnung wird das Perlite-Granulat dauerhaft wasserabweisend eingestellt und ist deshalb als nachträgliche Kerndämmung geeignet*).
Körnung d = 0 - 3 mm
Schüttdichte ρ s = ca. 60 kg/m3
Wärmeleitfähigkeit λ = 0,045 W/(mK)
Diffusionswiderstand μ = 3
Baustoffklasse DIN 4102 A1
Allg. bauaufsichtl. Zulassung Z-23.15-1634
Hyperlite®-KD - Kerndämmung zweischaliger Außenwände (DIN 1053-1)
Die Mineralkörnung Hyperlite®-KD besteht aus Perlite, dem leichten, widerstandsfähigen, umweltgerechten und vielfältig nutzbaren Granulat mit seit über 35 Jahren gut bewährten Dämmeigenschaften. Hyperlite®-KD ist ein dauerhafter Wärmedämmstoff in zweischaligen Außenwänden.
Körnung d = 0 - 6mm
Schüttdichte ρ s = ca. 90 kg/m3
Wärmeleitfähigkeit λ = 0,050 W/(mK)
Diffusionswiderstandszahl μ = ca. 3
Baustoffklasse DIN 4102 A1
Allg. bauaufsichtl. Zulassung Z-23.15-1634
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Thermoperl®
Thermoperl® Gefälledämmung von Flachdächern
Die Dämmstoffschüttung Thermoperl® ist eine veredelte Form von Perlite. Thermoperl® entsteht durch die Ummantelung von Perlite mit einem Spezialbitumen und ist wiederstandsfähig gegen Umwelteinflüsse aller Art.
Schüttdichte ρs = ca. 190 kg/m3
Wärmeleitfähigkeit λ = 0,07 W/(mK)
Druckfestigkeit
(Druckspannung bei 10 % Stauchung)
≥ 250 kPa
Diffusionswiderstand μ = 3
Baustoffklasse DIN 4102 B2
Abreißfestigkeit 7,0 kN/m2
Allg. bauaufsichtl. Zulassung Z-23.11.1287
Thermoperl® Flachdach-Reparaturmasse
Die Flachdach-Reparaturmasse Thermoperl®-RM ist eine veredelte Form von Perlite. Thermoperl®-RM entsteht durch die Ummantelung von Perlite mit einem Spezialbitumen. Mit Thermoperl®-RM werden Unebenheiten ausgeglichen und Anschlüsse auf dem Flachdach ausgebildet. Unter Auflast kann Thermoperl®-RM auch vollflächig eingesetzt werden.
Technische Daten
Körnung d = 0 - 4 mm
Rohdichte
(im eingebauten Zustand)
ca. 250 kg/m3
Alphaperl®-LM 21, Leichtmörtel LM 21
Dieser Werk-Trockenmörtel verdankt seine geringe Rohdichte und seine Dämmeigenschaften dem Zuschlagsstoff Superlite® einem naturreinen, mineralischen Granulat. Hydraulische Bindemittel sorgen für Festigkeit. Alphaperl®-LM 21 ist nach Zugabe von Wasser auf der Baustelle sofort einsatzbereit.
Alphaperl®-LM 21 wird laufend güteüberwacht nach DIN EN 998-2 und DIN V 18580.
Rohdichte
Festmörtel
ρ = ca. 650 kg/m3
Schüttdichte ρs = 450 kg/m3 ± 10 %
Wärmeleitfähigkeit λ = 0,21 W/(mK)
Druckfestigkeit M 5
Mörtelgruppe LM 21
Baustoffklasse DIN 4102 A1
I+K plus®, Schornstein-Dämm-Masse für dreischalige Hausschornsteine nach DIN 18160
Der Werk-Trockenmörtel I+K plus® besteht aus mineralischen Leichtzuschlägen, hydraulischen Bindemitteln und ausgewählten Additiven. I+K plus® sorgt für freie Beweglichkeit des Innenrohres, für Sicherheit und Funktionsfähigkeit dreischaliger Hausschornsteine nach DIN V 18160-1. Durch die Dämmstoffschicht steigt der Wirkungsgrad des Heizsystems.
Schüttdichte (trocken) ρs = ca. 100 kg/m3
Trockenrohdichte ca. 95 kg/m3
Druckfestigkeit
(Druckspannung bei 10 % Stauchung)
ca. 0,01 N/mm2
Baustoffklasse DIN 4102 A1
Allg. bauaufsichtl. Zulassung Z-7.4-1441

*)
(Das Einblasen der Hyperdämm-Mineralkörnung erfolgt durch erfahrene Knauf Perlite-Partnerfirmen. Hyperdämm-Partner und Einblasgerät werden regelmäßig von Knauf Perlite zertifiziert.)quelle:heinze.de

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Sommerlicher Hitzeschutz - Dämmung

Heute werden hohe Anforderungen an die Dämmung gestellt, besonders auch beim Dachausbau.
Grundsätzliche unterscheiden sich die Dämmstoffe wie folgt:

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Styropor aus Polystrol - synthetisch hergestellter Dämmstoff preiswert mit hoher Dämmung aber geringen Schall- und Hitzeschutz.
PU-Dämmung - mit sehr hohen Dämmwerten und durch eine Alufolie kaschiert wird die Strahlungswärme refklektiert . Sehr geringer Schallschutz.
Ein weiterer Nachteil der beiden vorgenannten Dämmstoffe, wurden das Material vor dem Einbau nicht ausreichend abgelagert, kann zur Schrumpfungen kommen. Durch Fugenbildung wird die Qualität der Dämmung stark beeinträchtig. PU- und Styropor werden beim Steildach vorwiegen als Aufsparrendämmung eingesetzt.

Mineral- und Steinwolle bieten guten Dämmeigenschaften und bleiben Stabil, dadurch eigenen sich für ein Zwischensparrendämmung, d. h. der Filz wird zwischen zwei Holzbalken geklemmt, sehr gut . Die Winddichtigkeit wird mit einer Dampfsperre oder Dampfbremse innen und einer diffusionsoffenen Unterspannbahn aussen hergestellt. Nachteil sind der geringe Schall- und Hitzeschutz und die Verarbeitung sollte nur mit Schutzanzügen und Atemmaske erfolgen.

Natürliche Dämmstoffe wie Holzfaser, Zellouse oder Hanf haben einen etwas geringen Dämmwert. Bei gleicher Dämmung muss eine etwas dickere Stärke gewählt werden. Bei diesen Dämmungen wird innen eine Dampfbremse und aussen eine diffussionsoffene Unterspannbahn eingesetzt. Vorteile sind sehr guter Schall- und Hitzeschutz und die Räumen bleiben atmungsaktiv. Nachteil ist der höhere Preis.
Werden Innenwände mit Lehm verputzt, so bilden sich auf natürliche Weise eine gutes Raumklima.

Werden bei einem Neubau moderne Heiztechnik mit Wärmetauschern verwendet, empfiehlt sich eine Dampfsperre innen bzw. eine PU-Dämmung. Der Luftaustausch erfolgt durch die Wärmetauschern. Die Frage: "Wie lange durch Technik eine gutes Raumklima erzeugt werden kann?", bleibt offen.

Um beim Dachfenstern die zur Süd- oder Westseite zeigen, einen effektiven Hitzeschutz zu erreichen wählt man eine Sonnenschutzmarkise von aussen oder Rolladen. Rollos oder Faltstores von innen bringen nur geringen Hitzeschutz.
Um passiv die Sonnenenergie zu nutzen sollte man möglichst viel Fensterflächen zur Südseite planen.


Wird ein Dachüberstand oder Balkon so gewählt, dass die Fenster der Südseite im Sommer bei hoher Sonne im Schatten sind und im Herbst - Winter - Frühjahr ausreichend Sonne in die Zimmer gelangt, erreicht man eine optimale Ausnutzung der Sonnenenergie bei gleichzeitigen Hitzschutz im Sommer.quelle:experto.de

Sonntag, 7. Dezember 2008

Nachträglich Dämmen

Alte Holzbalkendecken dämmen den Schall schlecht. Darum sollten Sie nicht nur den Wärme-, sondern auch den Schallschutz nachträglich verbessern.

Auf schweren Betondecken verlegt man zunächst schwimmenden Estrich. Beton, der keine fünf Jahre alt ist, enthält noch Feuchtigkeit – schützen Sie die Dämmschicht mit einer Dampfbremse (Folie). Je schwerer ein Bauteil, desto weniger Lärm dringt in die unteren Räume. Um den Schallschutz nachträglich zu verbessern, öffnen Sie die Decke, schütteln das Gefache zwischen den Balken mit Magerbeton oder Lehm, Steinplatten oder Ziegeln auf Filzunterlage auf. Weniger Aufwand: Teppich auf 10 Millimeter dicker Filzbahn verlegen oder Guss- oder Trockenestrich auf der vorhandenen Dielung. Andere Möglichkeit: eine schwere Zwischendecke bauen oder eine Bekleidung mit Federbügeln montieren.

Für den Ausbau separater Wohnungen gelten die allgemeinen Vorschriften zum Schall- und Wärmeschutz. quelle:.haus.de

Samstag, 6. Dezember 2008

Nachträgliche Wärmedämmung von Dachgeschossdecken

Durch In-Kraft-Treten der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Februar 2002 sind Eigentümer von Immobilien teilweise verpflichtet, bis Ende 2006 wärmetechnische Verbesserungen der obersten Geschossdecke zu veranlassen. Seitens der Eigentümer besteht also ein großer Informationsbedarf, in welchen Situationen bauliche Maßnahmen rechtlich gefördert sind und wie die nunmehr erforderliche Wärmedämmung einfach und schadensfrei ausgeführt werden kann. Basis der Arbeit ist die Auswertung eigener Gutachten zu Schadensfällen bei nachträglich gedämmten Dachgeschossdecken und die Analyse von Produktinformationen und Verarbeitungshinweisen zu diesem Themenkomplex. In der Broschüre werden die gesetzlichen Vorschriften der EnEV deutlich herausgestellt. Darüber hinaus sollen auch private Eigentümer von Ein und Zweifamilienhäusern, die von der Verordnung ausgenommen sind, zur nachträglichen Dämmung der obersten Geschossdecke ermutigt werden. Es werden nicht nur die Gebäude bzw. Anwendungsfälle aufgeführt, die von der Verordnung unmittelbar betroffen sind, sondern auch Situationen beschrieben, in denen energetische Maßnahmen grundsätzlich wirtschaftlich sinnvoll sind. Der Schwerpunkt der Broschüre liegt auf der Darstellung einfacher, effektiver und wirtschaftlicher Maßnahmen. Auf eine umfangreiche und komplexe Beschreibung aller denkbaren konstruktiven Lösungsansätze wurde bewusst verzichtet, um den bautechnischen Laien nicht zu überfordern. Nach Klärung der möglichen konstruktiven Rahmenbedingungen werden Entscheidungshilfen zu sinnvollen Dämmstoffdicken, Auswahl der Dämmstoffmaterialien und Lieferformen in Abhängigkeit von der geplanten späteren Nutzung gegeben. Die Darstellungen sind unabhängig von Hersteller und Produktinteressen zur Gewährleistung von übergreifenden Informationen. Erforderliche Konstruktionshinweise beschränken sich auf die wesentlichen Angaben zu den Themen Tauwasserschutz, Belüftung der Dachkonstruktion bzw. des Dachraums, Wasserableitung auf der Unterspannbahn, Luftdichtheit, Brandschutz, Holzschutz und Standsicherheit. Sofern bei der vorhandenen Konstruktion bereits Schäden in Form von Schimmelpilzbildung vorhanden sind, werden Möglichkeiten der Schadensbehebung aufgezeigt und Hinweise gegeben, wann die Beratung durch einen Fachmann erforderlich ist. Häufig auftretende Fehler und Probleme werden benannt und Maßnahmen zu deren Vermeidung für den Laien verständlich beschrieben. Da die nachträgliche Wärmedämmung der obersten Geschossdecke oft in Eigenleistung durchgeführt wird, sind wichtige Regeln zur Unfallverhütung in der Broschüre enthalten. Abschließend werden Fördermöglichkeiten dargestellt und Hinweise zu weiterführenden Informationen gegeben.quelle:irb.fraunhofer.de