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Freitag, 16. Januar 2009

Steigende Preise für Öl und Gas machen die Kostenersparnis einer Wärmedämmung schnell zu Nichte

Entscheidet man sich für eine Dämmung statt einer Wärmepumpe, so beraubt man sich zudem viel wichtigerer Effekte als dem der Primärenergieersparnis: Betriebskostenstabilität und Unabhängigkeit der Energieversorgung. Eine Dämmung reduziert den Wärmebedarf, das konventionelle Heizsystem bleibt jedoch bestehen. Es entstehen weiterhin Emissionen, Wartung und Schornsteinfeger sind zu berücksichtigen und letztlich werden steigende Öl- und Gaspreise weiterhin in vollem Umfang in die Heizkostenbilanz eingehen. Ist der Effekt der Bedarfssenkung bei steigenden Preisen mittelfristig bereits aufgehoben, so stünde der Wärmepumpe weiterhin ¾ des Wärmebedarfs durch kostenlose Erdwärme zur Verfügung. Eben dieses Verhältnis ist es, das zur Heizkostenstabilität und Unabhängigkeit führt (eine 10%ige Strompreissteigerung belastet nur zu ¼ die Heizkosten; letztlich steigen die Heizkosten also nur um 2,5% an).

Oftmals wird auch angeführt, dass Investitionskosten für eine zunächst passende, bei nachträglicher Durchführung von Dämmungsmaßnahmen jedoch zu große Erdwärmeheizung, ein solches Vorgehen unwirtschaftlich machen. Beispielhaft sei ein 200 m2 großes Einfamilienhaus, erbaut in den Achtzigern, herangezogen, das durch eine 15kW Wärmepumpe mit 225 Metern Erdsonden versorgt würde. Diese würde ca. 30.000 € erfordern. Führt man nun eine Dämmung nachträglich aus und reduziert den Energiebedarf um 20%, so könnte eine Wärmepumpe mit 12 kW und 180 Metern Erdsonden ausreichen. Diese Anlage würde jedoch trotzdem eine Investition von ca. 27.000 € erfordern, sodass letztlich 3.000 € vermeidbar gewesen wären. Hierbei vergisst man jedoch, dass nach der Dämmung die Erdwärme in größerem Umfang zur Verfügung steht und sich Stromkosten für die Wärmepumpe überproportional zur Bedarfssenkung reduzieren. Die Amortisation der „zu großen“ Wärmepumpenheizung würde also nur unterproportional die Amortisationsdauer erhöhen.quelle:stoltenberg-energie.de


Nachträgliche Dämmung von Kellerdecken

Oberhalb oder unterhalb?

Der Wärmedämmung von Kellerdecken wird vielfach zu wenig Beachtung geschenkt. Aber auch hier besteht die Möglichkeit, mit geringem finanziellen Aufwand Energie zu sparen.

Die einfachste Art der nachträglichen Wärmedämmung von ebenen Massivdecken ist das Ankleben oder Andübeln von Dämmstoffen an der Deckenunterseite. Installationsleitungen (z.B. Wasser, Heizung, Elektro) bedürfen beim nachträglichen Einbau von Dämmschichten einer besonderen Beachtung. Deckenleuchten müssen evtl. neu befestigt und deren Anschlüsse verlängert werden. Die maximal mögliche Dämmstoffstärke kann z.B. durch direkt unterhalb der Kellerdecke eingebaute Kellerfenster begrenzt sein.

Kellerdecken mit ungerader und unebener Unterseite (Kappen- oder Gewölbedecken) sind nur mit Hilfe einer Unter- oder Tragkonstruktion nachträglich dämmbar.
Am sinnvollsten sind Unterkonstruktionen, die quer zu den Trägersystemen verlaufen, da die Abstände dieser Träger meist über 1,00 m betragen. Anderenfalls muss nochmals eine Lattung angebracht werden, deren Abstand der verwendeten Verkleidung (Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten, o.ä.) angepasst ist. Alle Fugen und Randanschlüsse der Unterkonstruktion müssen so ausgeführt werden, dass eine unkontrollierte Hinterströmung des Dämmstoffes mit Raumluft verhindert wird.

Als Material für diese Deckenkonstruktionen sind biegsame Dämmstoffe am besten geeignet. Es besteht auch die Möglichkeit, erst die Unterkonstruktion mit Verkleidung einzubauen und nachträglich den Hohlraum mit Dämmstoff ausblasen zu lassen.

Die Wärmedämmung auf dem Fußboden ist nur sinnvoll, wenn eine Renovierung der Wohnräume ansteht und eine ausreichende Raumhöhe vorhanden ist. Die notwendigen Aufbauhöhen betragen mindestens 6 - 10 cm. Die Folgearbeiten (z.B. Türen kürzen, Heizkörper höher setzen) und die im Eingangsbereich der Wohnung entstehenden Absätze und Schwellen sind hierbei zu beachten.

Haben Sie einen kalten oder einen warmen Keller?

Die Kellerdecke wird im Aufbau grundsätzlich so ausgeführt wie eine Geschossdecke. Heutzutage wird bei Neubauten am häufigsten eine Decke aus Stahlbeton verwendet. Zur Verbesserung der Schalldämmeigenschaft werden auf die Stahlbetondecke Trittschalldämmplatten aufgelegt. In der Regel erfolgt darauf die Verlegung eines Nassestrichs.

Deckenkonstruktionen tragen erheblich zur Aussteifung von Gebäuden bei, da die in verschiedenen Achsen stehenden Wände kraftschlüssig miteinander verbunden werden und sich gegenseitig aussteifen. Zur Reduzierung der Schallübertragung ist ein möglicherweise vorhandener Deckenhohlraum vollständig mit Mineralwolle-Dämmstoffen auszufüllen.

Bei Kellerdecken sind zwei Fälle zu unterscheiden:
  • Beheizte Keller
  • Unbeheizte Keller
Ist der Keller nicht beheizt, so bildet die Kellerdecke einen Teil der wärmeübertragenden Hüllfläche und muss entsprechend den Anforderungen gedämmt werden, damit keine Wärmeverluste nach außen möglich sind. Die Dämmung kann dabei oberseitig, zusätzlich zur Trittschalldämmung oder unterseitig, im Kellerraum, angebracht werden.

Ist der Keller beheizt, sollte auf die übliche Dämmung des Bodens und der Wände geachtet werden.

Grenzwerte müssen beachtet werden

Wenn Sie eine Außenwand sanieren oder neu errichten wollen, müssen Sie bestimmte Werte der EnergieEinsparverodnung (EnEV) beachten bzw. einhalten. Dabei handelt es sich in der Regel um den U-Wert (= Wärmedurchgangskoeffizient) der betreffenden Wand. Die EnEV unterscheidet zwischen Gebäuden mit einer normalen (> 19°) und Gebäuden mit einer niedrigen Innentemperatur (< 19°).

  • Normale Innentemperaturen erfordern U-Werte zwischen 0,45 W/(m²K) und 0,35 W/(m²K).
  • Niedrigere Innentemperaturen erlauben einen U-Wert von 0,75 W/(m²K).
Zum Erreichen der geforderten U-Werte für Gebäude mit normalen Innentemperaturen sind bei der Sanierung, je nach vorhandenem Wandaufbau und gewünschtem Dämmmaterial, in der Regel Dämmstärken zwischen 8 und 12 cm erforderlich.

Die genannten Wärmedurchgangskoeffizienten müssen jedoch nicht eingehalten werden, wenn:
  • Der Nachweis für das gesamte Gebäude geführt wird.
  • Die Veränderung weniger als 20% der Wandfläche zur gleichen Gebäudeseite betrifft.
  • Die Erweiterung mindestens zusammenhängend 30 Kubikmeter beträgt.


Wo und wie kann gedämmt werden?

Schrägdächer haben sich in ihrem Aufbau in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert. Die Aufgabe des bewährten Ziegeldaches war der Schutz des Baukörpers vor Schäden durch Witterungseinflüsse. Der oftmals reichlich bemessene und nicht genutzte Dachraum war durch den hohen Fugenanteil der Dachdeckung sehr gut durchlüftet und sorgte so für einen Feuchtigkeits- und Temperaturausgleich.

Wohnungsknappheit und steigende Baukosten führten jedoch zu einer zunehmenden Nutzung dieser Wohnraumreserve. So entwickelte sich aus dem einfachen Dach ein hochwertiges Bauteil mit einer Vielzahl bauphysikalischer Anforderungen. Die hohen Ansprüche an den Wärme-, Schall-, Brand- und Feuchteschutz werden durch einen Schichtenaufbau erfüllt, bei dem nach Eigenschaft und Leistungsfähigkeit optimierte Baustoffe verwendet werden.

Bei der dämmtechnischen Ausführung von Schrägdächern unterscheidet man nach Lage der Dämmung zwischen
  • Übersparrendämmung
  • Zwischensparrendämmung
  • Untersparrendämmung
Infolge der verschärften Anforderungen an den Wärmeschutz (durch die Energieeinsparverordnung EnEV) werden heute oft Kombinationen aus Zwischen- und Untersparrendämmungen eingesetzt. Die Schicht, in der die Untersparrendämmung angeordnet ist, wird oft als Installationsebene herangezogen.

Die Ausführung mit Dachdämmplatten (s. nebenstehende Abb.) ermöglicht eine durchgehende und damit wärmebrückenfreie Verlegung des Dämmstoffes auf den Sparren. Die Sparren können als Sichtsparren ausgeführt werden. Eine zusätzliche Sparrendämmung ist ebenfalls möglich.

Grundsätzliche Anforderungen

Wärmedämmverbundsysteme sind in ihrem gesamten Schichtenaufbau als System von einem einzigen Hersteller unter Beachtung der Herstellerrichtlinien auszuführen. Zusätzlich müssen die Bestimmungen der jeweiligen Landesbauordnung bezüglich des Brandverhaltens der verwendeten Baustoffe, insbesondere der Dämm-Materialien beachtet werden. Je nach Bundesland und Gebäudehöhe können zulässig oder gefordert sein:
  • Brennbare Baustoffe (B2)
  • Brennbare Baustoffe mit einem Streifen nicht brennbarer Dämmstoffe über Fenster- und Türöffnungen
  • Schwer entflammbare Baustoffe (B1)
  • Nicht brennbare Baustoffe (A1 oder A2)
Schließlich muss die Standfestigkeit des Wärmedämmverbundsystems gewährleistet sein. Je nach Gebäudehöhe, Tragfähigkeit des Untergrundes und Eigengewicht des Wärmedämmverbundsystems können zulässig oder gefordert sein:
  • Verkleben der Wärmedämmung auf dem Untergrund ohne mechanische Befestigung
  • Verkleben der Wärmedämmung mit zusätzlicher Verdübelung
  • Verlegen der Wärmedämmung in einem verdübelten Alu-Schienensystem
  • Bauaufsichtlich zugelassene Dübel
  • Vereinfachter Standsicherheitsnachweis
  • Standsicherheitsnachweis
Grundsätzliches zu Material und Aufbau

Vorgehängte, hinterlüftete Fassaden (VHF) bestehen aus den Bestandteilen:
  • Bekleidung
  • Hinterlüftung
  • Dämmung
  • Unterkonstruktion
Bekleidung
Bei einer VHF steht ein großes Spektrum an möglichen Fassadenbekleidungen als abschließender Witterungsschutz und zur freien Gestaltung der Fassade zur Verfügung. Je nach Gestaltungswunsch kann eine "leichte" Fassadenbekleidung oder eine "schwere" Bekleidung gewählt werden. Als Bekleidungs-Werkstoffe werden üblicherweise verwendet:
  • Aluminium-Verbundplatten
  • Faserzement
  • Faserverstärkte Harzkompositplatten
  • Holz
  • Holzzement
  • Hochdruck-Schichtpressstoffplatten (HPL)
  • Keramik
  • Naturwerksteine
  • Titanzink
  • Trägerplattensysteme für Putz-, Keramik- und Glas-Applikationen
  • Ziegel
Die VHF ist kein Verbundsystem, vielmehr sind die Komponenten Wärmedämmung und Witterungsschutz konstruktiv voneinander getrennt. Der dazwischen liegende Hinterlüftungsraum regelt den Klimahaushalt. Nutzungs- oder Baufeuchte wird durch diesen nach oben abgeführt, feuchte Außenwände werden in kürzester Zeit trocken. Das zweischichtige System der VHF trennt die Funktionen Witterungsschutz und Dämmung.
Mehrheitlich eingesetzt werden bei VHF mineralische Dämmstoffe für den Wärme-, Schall- und Brandschutz, die sich für Gebäude jeder Nutzung und Höhe anbieten. Dämmstoffe können in jeder geforderten Dicke eingebracht werden.

Die Unterkonstruktion ist das statische Bindeglied zwischen der tragenden Außenwand und der eigentlichen Fassadenbekleidung. Als Werkstoffe stehen Stahl, Holz oder Aluminium oder eine Kombination zur Verfügung. Mehrheitlich durchgesetzt hat sich Aluminium. Diese Unterkonstruktionen sind dreidimensional justierbar und legen sich zwängungsfrei um den Gebäudekörper. Unebenheiten und Wandversprünge lassen sich leicht ausgleichen.quelle:gieselmann.info


Nachträgliche Wärmedämmung von Gebäuden

Eine hinreichende Wärmedämmung der Außenwände und des Daches eines Gebäudes, ist bei neueren Bauten schon durch entsprechende gesetzliche Auflagen gewährleistet, wurde bei Altbauten jedoch oftmals vernachlässigt. Deshalb gibt es bei vielen älteren Häusern hinsichtlich der Energieeffizienz diesbezüglich auch ein großes Potential eben diese Energieeffizienz deutlich zu verbessern, indem nachträgliche Maßnahmen zur Wärmedammung der Außenwände und des Daches vollzogen werden. Wer sich als Besitzer eines älteren Hauses entschließt, Geld in die nachträgliche Wärmedämmung des Hauses zu investieren, kann zum Einen von einer erheblichen Kostenersparnis bez. der Heizkosten des Hauses ausgehen und zum Anderen wird sich das Haus, bedingt durch die Steigerung der Energieeffizienz, im Fall der Fälle sicherlich besser verkaufen oder vermieten lassen.

Maßnahmen zur nachträglichen Wärmedämmung von Häusern sind zum Beispiel:

a) Bei der Dämmung von Außenwänden

Es gibt mehrere Methoden, Außenwände nachträglich zu dämmen, die von der jeweiligen Beschaffenheit der Außenwände abhängig sind. So kann man bei zweischaligen Außenwänden, also Außenwänden die aus zwei durch eine Luftschicht getrennte Mauern bestehen, einfach Dämmmaterial von außen in die Luftschicht einspritzen. Eine andere Möglichkeit für die nachträgliche Dämmung der Außenwände ist, wie es bei einschaligem Außenmauerwerk in der Regel gemacht wird, die Außenwände mit Dämmplatten zu verkleiden, die lediglich mit einer dünnen Schicht Putz überzogen werden.

b) Bei der Dämmung des Daches

Ein Dach wird in der Regel gedämmt, indem Dämmstoffe, wie zum Beispiel Glaswolle, zwischen die Dachsparren verbracht werden. Der Aufwand für eine nachträgliche Wärmedämmung des Daches ist abhängig davon, ob das Dachgeschoß bereits ausgebaut ist, oder nicht. Falls man einfach von innen an die Dachsparren herankommt sind die Arbeiten ohne viel Aufwand zu erledigen, da die Dämmstoffe einfach von innen angebracht werden können. Sollte man von innen nicht mehr an die Sparren herankommen, kann das Dach von außen, nach Abnahme der Dachziegel, gedämmt werden. Diese Arbeiten sind natürlich etwas aufwendiger.

Egal, ob man das Dach eines Hauses oder die Außenwände nachträglich dämmen möchte, sollte man sich vorab fachkundlich beraten lassen und die Arbeiten nach Möglichkeit auch von einem Bauunternehmen durchführen lassen. Auch wenn die Kosten für derartige Maßnahmen nicht gerade gering sind, lohnen diese langfristig jedoch mit Sicherheit. So bringt die nachträgliche Dämmung der Außenwände schon für ein Einfamilienhaus durchschnittlicher Größe oftmals eine Heizkostenersparnis von mehr als 500 Euro pro Jahr und die nachträgliche Dämmung des Daches immerhin zumeist mehr als 250 Euro pro Jahr.quelle:energiesparen-tipps.com


Warum eine nachträgliche Dämmung?

Vorteile der nachträglichen Dämmung
In Zeiten steigender Energiepreise wird ein hoher Verbrauch von Energie immer mehr zum Kostenfaktor. Energie sparen heißt bares Geld sparen!

Die Vorteile der nachträglichen Dämmung sollen hier am Beispiel einer nachträglichen Hohlschichtdämmung des Mauerwerkes dargestellt werden.

Durch den in die vorhandene Luftschicht eingeblasenen Dämmstoff wird der Wärmestrom durch die Gebäudehülle entscheidend verändert. Die Oberflächentemperatur der Innenwände wird erhöht. Die Innenwände ,,strahlen“ damit weniger Kälte ab. Die Folge ist ein erheblich geringerer Verbrauch von Heizenergie und ein behaglicheres Wohnklima.
In der nebenstehenden Skizze ist der Temperaturverlauf ohne / mit Dämmung bei einer typischen Außenwand eines Hauses der 60er / 70er Jahre dargestellt.

Die durchschnittliche Amortisationszeit einer nachträglichen Kerndämmung liegt bei ca. 8 Jahren und ist damit erheblich kürzer als bei anderen wärmedämmenden Investitionen. Lassen Sie sich von uns über die möglichen Förderungsmöglichkeiten beraten.quelle:trotherm.de




Samstag, 10. Januar 2009

Kokosfaser

Die Kokosfaser ist eine leichte, sehr elastische und bruchfeste Faser und wird aus der Fruchthülle der Kokosnuss hergestellt. Sie ist innen hohl, worauf ihre hohe Wärme- und Schalldämmungseigenschaft beruht. Kokosfasern werden zu Vliesen und flexiblen Dämmatten unterschiedlicher Dicke verarbeitet.

Eigenschaften

Der Dämmstoff Kokosfaser weist sehr gute Wärme- und Schalldämmungseigenschften auf. Durch pflanzeneigene Gerbstoffe besitzt die Kokosfaser eine hohe Beständigkeit vor dem Verrotten und ist widerstandsfähig gegenüber Nässe. Dämmstoffe aus Kokosfasern sind ferner diffusionsoffen und wirken feutigkeitsregulierend. Für das Erreichen der Brandschutzklasse B2- normal entflammbar - ist der Zusatz von Borsalzen oder Ammoniumsulfat erforderlich.

Anwendung

Kokosfaser ist sehr vielseitig in der Wärme- und Schalldämmung einsetzbar. Sei es als Stopfwolle zum Auskleiden von Restflächen, zur Wanddämmung im Leichtbau oder zur Trittschalldämmung und Hohlraumdämmung von Decken. Durch seine hohe Strapazierfähigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit werden Dämmstoffe aus Kokosfaser gerne zur Dämmung feuchtigkeitsempfindlicher Bereiche wie z.B. unter Estrichen, Keller- und Außenwandisolierungen und Dämmung zwischen zweischaligem Mauerwerk verwendet. Die diffusionsoffene Eigenschaft des Dämmstoffs Kokosfaser macht ihn besonders für die Altbausanierung interessant.

Übersicht

Wärmeleitfähigkeit: 0,040-0,050 W/mK
spez. Wärmespeicherkapazität: 1.300-1.600 J/kgK
Wasserdampfdiffusionswiderstand: 1
Baustoffklasse: B 2 normal entflammbar
Rohdichte: 40-120 kg/m?
Primärenergiegehalt: 95-200 kWh/m?

quelle:oekologisch-bauen.info


Donnerstag, 8. Januar 2009

Handwerkerleistungen

1. Verlegung einer Luftdichtung mit der pro clima Dampfbremse
Nur ein luft- und winddicht umbauter Dämmstoff kann seine Dämmwirkung voll entfalten.



Die häufigste Ursache (über 90%) aller Bauschäden ist Konvektion (Luftströmung) infolge von Luft Undichtigkeiten. Die eindringende Luft transportiert Feuchtigkeit in die Dämmung, die abgekühlt dort zu Tauwasserausfall führt. Mit einer pro clima Luftdichtung lassen sich Konvektionsschäden zuverlässig und dauerhaft vermeiden.



Die Luftdichtung liegt innen auf der raumzugewandten Seite der Wärmedämmung. Sie ist meistens identisch mit der Dampfbremse oder Dampfsperre. Wie die aussenliegende Winddichtung (Unterspannbahn oder Holzfaserplatte) soll sie verhindern, dass im Winter kalte Außenluft und im Sommer feuchtwarme Raumluft durch die Konstruktion strömt. Eine unzureichende Luftdichtung lässt kalte Luft von außen durch die Dämmung in den warmen Innenraum eindringen. Es erfolgt eine Austrocknung der Raumluft. Bei ungenügender Luftdichtung im Sommer strömt die Wärme in den Dämmstoff und reduziert die zur Verfügung stehende Dämmschichtdicke erheblich. Nach Möglichkeit sollen auch für die Luftdichtung dampfdiffusionsoffene Materialien verwendet werden, damit eventuell im Bauteil anfallendes Wasser auch nach innen verdunsten kann. Bei pro clima entstand schon Mitte der 80er Jahre eine Dampfbremse mit variablem Diffusionswiderstand. Was kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach. Diese Dampfbremse reagiert auf die mittlere Umgebungsfeuchte und ändert ihre Molekularstruktur und damit ihren Diffusionswiderstand. Im Winter, wenn große Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen herrschen, wenn also Feuchtigkeit am stärksten nach draußen drängt, erreicht sie ihren höchsten Diffusionswiderstand und schützt Holz und Wärmedämmung vor Feuchtigkeit. Umgekehrt im Sommer: Die Bahn senkt ihren Diffusionswiderstand erheblich, wird maximal diffusionsoffen und lässt Feuchtigkeit sicher nach innen austrocknen. Bauphysikalisch optimal ist es, wenn die Luftdichtung etwas dampfdiffusionsdichter ist als die Winddichtung (Unterdachplatte oder Unterspannfolie), damit sich kein Tauwasser infolge von Wasserdampfdiffusion bildet. Eine pro clima Dampfbremspappe als Luftdichtungsbahn mit den abgestimmten Klebematerialien ist die optimale Variante.



Die Luftdichtung kann auch mit Plattenwerkstoffen (OSB) ausgeführt werden. Allerdings müssen die Anschlüsse und Stöße luftdicht verklebt werden. Wind- und Luftdichtigkeit einer Konstruktion werden durch die Verwendung von Zellulosedämmstoffen unterstützt, da diese unterstützend durch das Einblasverfahren eine fugenlose dichtende, luftbremsende Dämmschicht bildet.


Der Nutzen bei der Entscheidung für das pro clima System:

Mehr Behaglichkeit.
Wohnräume sind frei von Zugluft

Angenehmeres Raumklima.
Das �atmungsaktive� System, schafft ein ausgeglichenes Raumklima. (Nicht wie üblich �leben in der Plastiktüte�)

Mehr Wertzuwachs.
Extrem langlebiges Material.

Mehr Sicherheit.
pro clima Luftdichtungen haben ein höheres Sicherheitspotential als herkömmliche Dampfsperrsysteme weil eventuell eindringende Feuchtigkeit wieder austrocknen kann.

6 Jahre Garantie.
Die Gewährleistung umfasst die Eignung des pro clima Luftdichtungssystems, sowie der einzelnen pro clima Bauprodukte für alle zugelassenen und trocken verarbeiteten Wärmedämmstoffe in Dach-, Wand-, Boden und Deckenkonstruktionen, die der DIN 4108 entsprechen.


2. Verlegung eines Unterdaches mit Celit 4 D Holzweichfaserplatten

Ein unerfüllter Wunschtraum vieler ist im Hochsommer eine angenehme Kühle unter dem Dach. Ein Grund ist die zu geringe Wärmespeicherfähigkeit der herkömmlichen Wärmedämmsysteme, die Hitze schlägt nach wenigen Stunden durch. Die Alternative heißt Celit 4D. Holzweichfaserplatten sind eine wirksame Barriere, sie halten den sommerlichen Hitzeangriff draußen. In Kombination von Holzfaserplatten und einer Zellulosedämmung lässt sich das sogar noch um das 4-fache steigern. Die Winddichtung der Platte ist sehr gut.



Mit ihrer Wärmeleitgruppe 055 ist die Celit 4D ein echter Dämmstoff welcher die Wärmebrücke des sonst typischerweise oberseitig ungedämmten Sparrens reduziert und mit 22 mm Dicke perfekt überdämmt. Das trägt messbar zur Reduzierung der Heizenergiekosten bei und sorgt für wohlige Wärme in der kalten Jahreszeit. Unterdach-Holzfaserplatten sind die besonders solide und atmungsaktive Alternative zur Unterspannbahn aus Kunststoff. Sie passen ideal zu hochwertigen Dämmstoffen, die für Jahrzehnte im Gebäude verbleiben. Dies trifft besonders auf Ein- und Mehrfamilienhäuser zu. Celit 4 D Unterdachplatten schützen die wertvolle Dachkonstruktion zuverlässig vor Flugschnee, Schlagregen und äußerer Beschädigungen. Wasser wird durch das patentierte Spezialprofil sicher abgeleitet.

Der Nutzen bei der Entscheidung für Holzfaserplatten:
Heizkostenersparnis. Behagliche Wärme im Winter bei 12-15% besserem U-Wert weil die CELIT 4 D -Dämmplatte auf dem Sparren die Schwachstelle, die Balken vollflächig überdämmt. Nach ca.5 Jahren hat sich die Platte amortisiert, d.h. danach �verdienen Sie Geld� damit.
Mehr Lebensqualität. bis zu 6 °C kühlere Räume in der Sommerhitze in Kombination mit einer Zellulosedämmung wegen der enormen Speicherfähigkeit von Holzwerkstoffen.
Dauerhaft. Mit einer extremen Lebensdauer wie der Dachstuhl, kein verspröden oder verwittern.
Bester Kompromiss. Beim sommerlichen Wärmeschutz wird das Gesamtergebnis der Dämmung in Kombination mit Leistungsschwachen Dämmstoffen (Mineralwolle, PU, Steinwolle, Schafwolle und Flachs) durch die Holzfaserplatte gegenüber einer Null-Leistungs-Unterspannbahn erheblich verbessert.quelle:cogito-gmbh.de

Dienstag, 30. Dezember 2008

Wärmebrücke durch eine Wärmedämmung

Wärmebrücken sind Bauteile, wo im Vergleich zu angrenzenden Bauteilen beziehungsweise Bauteilabschnitten eine niedrigere Oberflächentemperatur vorliegt. Die Folgen sind eine höhere Feuchtigkeitsbelastung, die zu den bekannten Schimmelpilzerscheinungen und zum erhöhten Materialverschleiß führen. Bei den nachfolgenden Beispielen entstehen durch die nachträglich angebrachte äußere Wärmedämmung Wärmebrücken. (Die Feuchtigkeit in der Luft kondensiert an der kühlen Oberfläche, da sich hier die Luft abkühlt und weniger Wasser in Dampfform aufgenommen werden kann. Zum Beispiel wird die Luft mit einer Temperatur von 20 ºC und einer relativen Luftfeuchte von 60% auf 12 ºC verringert, so liegt die relative Luftfeuchte bei 100%. Es bildet sich Tauwasser.) An den nachfolgenden Beispielen wird aufgezeigt, dass gerade durch die nachträglich angebrachte Wärmedämmung bisher wenig in Erscheinung getretene Problembereiche erst sichtbar werden. In der Abbildung 1 und 2 wird die Temperaturkurve und die Isothermen an einer monolithischen und Schichtkonstruktion (Außendämmung) dargestellt.
An der Unterseite des Fensterbrettes wird die Temperaturdifferenz durch die Dämmung von 5 K auf 23 K verschlechtert. Die Folge dürfte eine Durchfeuchtung des Bauteilabschnittes sein. Wobei sich hierdurch die Wirkung der Dämmung noch einmal verschlechtert und sich die Temperaturdifferenz erhöht. Ähnlich sieht es bei der Fensterlaibung aus. In der Abbildung 3 wird eine monolithische Wand mit Kastenfenster dargestellt. Der Wärmeaustausch zwischen den beiden Systemen (innen und außen) erfolgt über die Wandfläche, Fensterlaibung und Kastenfenster. Die Temperaturdifferenz zwischen den 3 Bauteilen ist im Verhältnis nicht sehr groß, nur bei hohen Temperaturdifferenzen. Die Feuchtigkeit kann sich so annähernd überall gleichmäßig an der Wandoberfläche anlagern (Adsorption).
In der Abbildung 4 ist der gleiche Wandaufbau mit einer Außendämmung und neuem Fenster mit Isolierverglasung dargestellt. Die Temperatur an der Innenwandoberfläche wird durch die Dämmwirkung höher. Ebenso dürfte*) die Oberflächentemperatur am Fensterglas höher sein als beim Kastenfenster.
Überschüssige Luftfeuchtigkeit konnte bisher von fast der gesamten raumumschließenden Fläche aufgenommen werden. Jetzt verbleibt an der Außenwand nur noch die Fensterlaibung, die die niedrigste Oberflächentemperatur aufweist. Ein Kastenfenster hat eine Breite von 15 cm, die einer Isolierverglasung 6 cm. Die Wegstrecke des Wärmestroms an den Maueranschlüssen ist mehr als halbiert. Die Wärmeisolierung von 1 oder 2 cm an der äußeren Fensterlaibung verringert das Problem, kann es aber nicht beseitigen. Die Folge ist eine erhöhte Schimmelpilzbildung. (Auf die anderen Faktoren wie dichtere Fenster und die Veränderung der Heizung von der Strahlenheizung auf die ungünstigere Konvektionsheizung soll hier nicht weiter eingegangen werden.) In Zwickau wurden bei einem Mehrfamilienhaus Q 3 A oder Q 6 von 1965 bei der Sanierung eine äußere Wärmedämmung angebracht.
Durch diese Maßnahme wurde die dünne Treppenhauswand im Erdgeschoß zur "Wärmebrücke". Die Temperatur an der inneren Wandoberfläche der Küche betrug 12-13ºC, bei einer Raumtemperatur von 19ºC und einer relativen Luftfeuchte von 43%. An der Wandoberfläche beträgt diese relative Luftfeuchtigkeit ca. 70%. (In der Küche liegt die Luftfeuchte sicherlich sonst über diesen Wert und bereits bei 55% beträgt diese an der Wandoberfläche ca. 80%.) Die Sanierung erfolgte in der Küche und im Flur zum Treppenhaus mit einer Innendämmung (20 mm Kalziumsilikatplatten/Klimaplatte). Bei der Sanierung/Modernisierung in Leipzig hatte man im Treppenhaus ein Heizkörper aufgestellt und so von vornherein die hohen Temperaturdifferenzen vermieden. Beim Dachgeschossausbau treten gerade auch diese Probleme verstärkt auf. Unterschiedliche Dicke des Dämmstoffes im Kehlbereich, Wand-, Rohr- und Fensteranschlüsse führen zum Teil zu erheblichen Temperaturdifferenzen. Mehr zu Problembereichen in den Artikel zum Dachgeschoßausbaund *) für eine genaue Aussage muss ein Messwert sowohl am ausgebauten Kastenfenster und am Isolierfenster vorliegen.quelle:ib-rauch.de

Wärmedämmung

Bei energiesparenden Häusern wird die gesamte Gebäudehülle hervorragend wärmegedämmt. Die Gebäudehülle, das sind die Bauteile, die den Innenraum vom Außenraum trennen. Im Innenraum soll behagliches Klima herrschen - außen bestimmt das Wetter. Weil in Mitteleuropa die Wetterverhältnisse von Mitte Oktober bis Ende April meist kalt und niederschlagsreich sind, wird die Temperatur innerhalb der Gebäudehülle dann höher sein als im Außenbereich. Dann fließt über die Hülle Wärme ab - wird diese Verlustwärme nicht ersetzt, so wird es relativ schnell innen so kalt wie außen. Es ist daher sinnvoll, dass der Wärmeabfluss begrenzt wird - genau das ist die Aufgabe des Wärmeschutzes. Bei allen Bauweisen ist ein guter Wärmeschutz möglich und auch bereits erfolgreich eingesetzt worden: Massivbau, Holzbau, Fertigbauteile, Schalungselementetechnik, Stahlbau und alle Formen von Mischbau. Eine sehr gute Wärmedämmung ist auch bei bestehenden Gebäuden nachträglich möglich. Aus den Erfahrungen bei energiesparenden Neubauten kann ein wichtiges Prinzip abgeleitet werden: "Wenn schon, denn schon" - beim Wärmschutz nicht an der Dämmdicke sparen. Das wird bei Passivhäusern ernst genommen - denn ein guter Wärmeschutz ist ein sehr wirtschaftlicher Weg, Energie einzusparen. Dämmniveau von Passivhäusern Die Wärmedurchgangskoeffizienten von Außenwänden, Bodenplatten und Dachflächen liegen im Bereich 0,1 bis 0,15 W/(m²K) (Klima in Mitteleuropa, andere Klimata werden auf der Tagung behandelt). Dies sind heute Spitzenwerte bei allen Bauweisen, und es sind zugleich die bei den heutigen Energiepreisen wirtschaftlichsten Werte. Dadurch wird der Wärmeverlust im Winter vernachlässigbar gering. Zudem ist dann die Temperatur der Innenoberflächen nahezu gleich der Lufttemperatur, und zwar weitgehend unabhängig von der Art der Heizung. Das führt zu sehr guter Behaglichkeit und zur sicheren Vermeidung von luftfeuchtebedingten Bauschäden. Auch im Sommer bildet eine gute Wärmedämmung einen Schutz gegen Hitze. Für die Behaglichkeit im Sommer sind aber auch ein guter Sonnenschutz bei den Fenstern und eine ausreichende Lüftung wichtig. In Passivhäusern haben sich die gute Wärmedämmung und das luftdichte Bauen hervorragend bewährt. Ein weiteres Grundprinzip ist das "wärmebrückenfreie Konstruieren": Die Dämmung wird ohne Schwachstellen rund um das gesamte Gebäude gelegt. Dadurch verbleiben weder kalten Ecken noch überhöhte Wärmeverluste. Auch dies ist ein Beitrag zum hochwertigen, behaglichen und schadensfreien Bauen.
11. Internationale Passivhaustagung: Erfahrungen mit dem Wärmeschutz, der Luftdichtheit und mit neuen Verfahren der Gebäudewärmedämmung werden in der Arbeitsgruppe "Neues aus Forschung und Entwicklung" behandelt. Dass Wärmeschutzmaßnahmen auch bei bestehenden Gebäuden wirksam Energie sparen, die Behaglichkeit verbessern und zur Substanzerhaltung beitragen zeigen die Beispiele in den Arbeitsgruppen zur Modernisierung mit Passivhaus-Komponenten.quelle:passivhaustagung.de

Sonntag, 28. Dezember 2008

Rayflex Strahlenschutzmatte

Strahlenschutzmatte als Unterlage zur schwimmenden Verlegung unter Fertigparkett/Korkfertigparkett od. Laminatbelägen mit Hochleistungsdampfsperre. Schirmt elektromagnetische Wellen/Strahlung aller Polarisationsrichtungen zu 99,99 % (im Frequenzbereich von 200 MHz bis 10 GHz) ab. So schützen Sie sich vor möglicher gesundheitsschädigender Wirkung elektromagnetischer Strahlungsquellen z.B. bei Räumen über Laboren, technischen Anlagen, Funknetzen od. Handybetrieb usw.. Empfohlenes Zubehör: Reinaluminiumklebeband (verhindert Wasserdampfdiffusion u. Strahlendurchgängigkeit an den Stoßfugen). Für Fußbodenheizung sehr gut geeignet. Trittschallverbesserung ca. 20 dB(A)
Mit Hochleistungsdampfsperre (Sd-Wert > 1500 m). Auch zum Einsatz als Unterwandverkleidung geeignet. Abmessungen: 2,2 mm / 1000 mm / 25000 mm Rolle.

Ein paar Bemerkungen zu Elektrosmog:

Darunter versteht man die Verunreinigung der Umwelt mit künstlich erzeugten elektrischen und magnetischen Feldern sowie elektromagnetischen Wellen. Für den Begriff Elektrosmog wurde ein neues zutreffenderes Wort eingeführt, es heißt
"Elektrostress", es beschreibt die wirklichen biologischen Belastungen viel besser.
(Eine Belastung des Körpers bzw. gesundheitsschädliche Wirkung von Elektrosmog/Elektrostress ist allerdings noch nicht wissenschaftlich bewiesen), nichts desto trotz ist es besser, wenn man die Feld- und Wellenbelastung reduziert. Ein wichtiger Unterschied ist ferner, ob die Belastung tagsüber in der Aktivphase erfolgt oder bei Nacht im Ruhezustand. Belastungen im Ruhezustand können 100-fach schädlichere Auswirkungen auf unseren Körper haben. Deshalb ist ein feldarmer Schlafplatz besonders wichtig. Folgende Möglichkeiten bieten sich dazu an:

Schutzfunktion durch abgeschirmte Kabel und Netzfreischalter.
Abschaltung der Stand by Funktion von Videorekordern/DVD-Rekordern/Stereoanlagen und Fernsehgeräten.
Abschirmung durch Baumaterial und Bauweise. Folgende Verkleidungsmaterialien kommen zum Einsatz
Platten, Folien Geflechte unter Putz, Tapeten, Holz-Alu-Fenster mit Wärmeschutzverglasung, Vorhänge

















quelle:goeser-parkett.de

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Wärmedämmung erhöht den Wohnkomfort

Wer sein Haus ordentlich verpackt, fühlt sich wohler darin. Der Grund: Die Wärme ist gleichmäßiger verteilt. Dazu trägt auch die XPS-Dämmung des Kellers bei. Denn letztlich ist es wie beim Menschen: Sind die Füße kalt, kann man sich „oben herum“ noch so warm einpacken. Das Wohlgefühl bleibt aus.quelle:xps-waermedaemmung.de

Samstag, 20. Dezember 2008

Korkdämmung 2 mm

Korkdämmung  2 mm

Kork 2 mm Stärke

100 cm breit, 19 Db Dämmwert

perfekt geeignet für dünnen Aufbau

Sehr gute wärmeisolierende und schalldämmende Eigenschaften,

für Fußbodenheizung perfekt geeignet.

100 % wiederverwertbar, nicht toxisch, lebensmitteltauglich, keine umweltschädlichen Wirkungen.quelle:der-laminatshop.de

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Dachdämmung: Eine Wärmehaube fürs Haus

Früher diente der Dachraum meist als Vorratskammer und Stauraum. Deshalb wurde auf eine wärmedämmende Abdichtung verzichtet. Im Gegenteil, eine gewisse Durchlüftung war sogar erwünscht. In vielen Häusern gehen deshalb noch heute enorme Wärmemengen übers Dach verloren.

Dachdämmung für nicht ausbaufähige Dachräume

Nachvollziehbar, dass deshalb die Dämmung der obersten Geschossdecken eine der wenigen konkreten Nachrüstpflichten der EnEV 2002 für Altbauten sind. Die Energiesparverordnung fordert, dass die oberen Geschossdecken bis zum 31.12.2006 gedämmt werden müssen, wenn sich darüber ein nicht ausgebautes Dachgeschoss befindet. Für selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser gilt die Frist jedoch nur bei Eigentümerwechsel. Der Käufer hat Zeit, die Dämmung innerhalb von zwei Jahren zu realisieren. Die Begründung für diese Pflicht: generelle Wirtschaftlichkeit. Also keine Gängelei vom Gesetzgeber, sondern eine Möglichkeit handfest zu sparen.

Diese vom Gesetzgeber vorgeschriebene, relativ kostengünstige Dachbodendämmung bietet sich an, wenn die Dachräume nicht ausbaufähig sind. Werden die Dachräume gar nicht betreten, reicht es die Dämmung fugendicht auf dem Boden zu verlegen und gegen Verrutschen zu sichern. Um darauf zu gehen, können druckbelastbare Dämmstoffe mit Spanplatten oder ähnlichem belegt werden, sonst müssen Kanthölzer die Lastabtragung übernehmen.

Dachdämmung für bewohnte Dachräume

Wenn Dachräume bewohnt sind, sollte eine umfassendere Dachdämmung vorgenommen werden. Damit können die Bewohner schon in der nächsten Heizperiode viel Geld sparen, gleichzeitig wird der Wohnkomfort gesteigert: mehr Wärme und weniger Zugluft.

Worterklärung: Sparren = ein schräger Dachstuhlbalken

  • Aufsparrdämmung
    Steht die Erneuerung der Dachdeckung auf dem Programm, lohnt sich eine Aufsparrendämmung. Bei dieser Dämmmethode wird die Dämmschicht direkt auf die Sparren von außen angebracht. Die Vorteil dieser Methode: Die Dämmung wird nirgendwo unterbrochen, deshalb entstehen keine Wärmebrücken.

Wenn keine komplette Dachsanierung nötig ist, lässt sich der Wärmeschutz auch gut von innen, also zwischen oder unter den Dachsparren anbringen.

  • Zwischensparrdämmung
    Zwischen den Dachsparren ist meist viel Platz, der mit Dämmstoff gefüllt werden kann. Die Dämmstoffdicke sollte mindestens 20 Zentimeter betragen. Reicht die vorhandene Sparrenhöhe dafür nicht aus, lassen sie sich mit Latten meist verlängern.

Die reine Dämmung zwischen den Sparren hat jedoch den Nachteil, dass die Sparren die Dämmschicht unterbrechen. Dadurch entstehen Wärmebrücken, an denen die Wärme des Raumes abfließt. Um diesen Effekt zu begrenzen, ist es möglich, eine zusätzliche Dämmung unter den Sparren anzubringen.

  • Untersparrdämmung
    Die Untersparrendämmung eignet sich als Ergänzung zur vorhandenen Dämmung zwischen den Sparren. Da dies aber den Wohnraum etwas verkleinert, reicht eine Dämmdicke von etwa 50 Millimetern.

Tipp: Neben den klassischen Dämmstoffen stehen auch Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Wolle, Flachs, Hanf oder Getreide zur Verfügung. Vor allem beim Dachausbau bietet es sich aus bautechnischer Sicht an, Naturdämmstoffe zu verwenden. Diese werden sogar im Rahmen eines Förderprogramms bezuschusst.

Keine Folgeschäden durch falsche Dämmung

Nicht nur in der Außenluft, sondern auch im Inneren von Wohnräumen befindet sich Feuchtigkeit. Bei einer Dämmung muss man berücksichtigen, dass sich diese Feuchtigkeit nicht in Dach und Wänden niederschlägt. Das würde nicht nur die Dämmung beeinträchtigen, sondern auch die Bauteile beschädigen. Deshalb muss die Dämmkonstruktion so aufgebaut sein, dass sie den Transport der Feuchtigkeit durch das Bauteil erlaubt, oder an der Innenseite des Raums muss eine dampfsperrende oder –bremsende Schicht angebracht werden. Für welche Konstruktion welche Lösung die richtige ist, muss durch einen Fachmann geprüft werden.

Durchbrüche durch diese dampfsperrende oder –bremsende Schicht für Installationen, etwa von Lampen oder Bildern sollten Sie auf das Notwendige beschränken. Alle anderen Installationen, wie Wasser und Elektrizität sollten zum Innenraum hin vor der Luftdichtheitsschicht untergebracht werden.

Zusätzlich zur Wahl der Dämmmethode und der Dämmstoffe müssen Sie bei der Renovierung Ihres Daches darauf achten, dass folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Brandschutz
  • Schallschutz (ist allerdings in der Regel durch eine gute Wärmedämmung erfüllt).
  • Statische Anforderungen
  • Möglicher Schädlingsbefall bei alten Dachstühlen
  • sommerlicher Wärmeschutz
quelle:das-energieportal.de

Dienstag, 9. Dezember 2008

Nachträgliche Wärmedämmung

Seit September 2005 arbeiten wir mit der nachträglichen Wärmedämmung von Gebäuden durch das Einblasen von Dämmstoffgranulaten und -flocken.

Die sogenannte Einblasdämmung ist eine bewährte und effiziente Maßnahme gegen die stetig steigenden Heizkosten. Bis zu 30 % der Heizkosten lassen sich durch diese Methode reduzieren. Zudem wird das Innenraumklima deutlich verbessert: Kalte Wände und Böden im Winter sowie schwüle Hitze im Sommer gehören der Vergangenheit an.

Die Einblasdämmung ist speziell für die Dämmung von zweischschaligem Mauerwerk und von Hohlräumen, sowie für extrem unebene Flächen entwickelt worden. Das Dämmgranulat füllt vorhandene Luftschichten vollflächig aus.

Hier noch einige weitere Vorteile:

* keine Staubbelästigung und Faserflug durch Komplettverklebung mit Schaumbenetzung
* kostengünstige Ausführung durch hohe Tagesleistung
* keine Kältebrücken durch eine fugenlose und hohlraumfreie Dämmschicht
* keine Mieterbelästigung durch Materialtransport in einen geschlossenen Schlauchsystem.
quelle:.adams-bautenschutz.de

Sonntag, 7. Dezember 2008

Nachträglich Dämmen

Alte Holzbalkendecken dämmen den Schall schlecht. Darum sollten Sie nicht nur den Wärme-, sondern auch den Schallschutz nachträglich verbessern.

Auf schweren Betondecken verlegt man zunächst schwimmenden Estrich. Beton, der keine fünf Jahre alt ist, enthält noch Feuchtigkeit – schützen Sie die Dämmschicht mit einer Dampfbremse (Folie). Je schwerer ein Bauteil, desto weniger Lärm dringt in die unteren Räume. Um den Schallschutz nachträglich zu verbessern, öffnen Sie die Decke, schütteln das Gefache zwischen den Balken mit Magerbeton oder Lehm, Steinplatten oder Ziegeln auf Filzunterlage auf. Weniger Aufwand: Teppich auf 10 Millimeter dicker Filzbahn verlegen oder Guss- oder Trockenestrich auf der vorhandenen Dielung. Andere Möglichkeit: eine schwere Zwischendecke bauen oder eine Bekleidung mit Federbügeln montieren.

Für den Ausbau separater Wohnungen gelten die allgemeinen Vorschriften zum Schall- und Wärmeschutz. quelle:.haus.de