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Samstag, 31. Januar 2009

Schalldämmung - Grundinformationen

Beim Oberbegriff „Schalldämmung“ ist prinzipiell zwischen Trittschalldämmung Luftschalldämmung zu unterscheiden.
Der Luftschall sind zum Beispiel die Geräusche aus der Nachbarwohnung, zum Beispiel Stimmen und Musik. In vielen Fällen erfolgt die Schalldämmung durch schallreflektierende Hindernisse, eben durch eine Wand oder Stellwand oder auch einen Vorhang. Vor allem für die Trennung von Wohnungen und Außenwände sind aber u.U. besondere Maßnahmen erforderlich. Massivbauwände erzeugen in der Regel einen guten, ausreichenden Schallschutz. Leichtbauwände dagegen müssen durch einen mehrschichtigen Aufbau oder geeignete Zwischenschichten (z.B. Zellstoff) schalldämmend gemacht werden. Bei Außenwänden können unterschiedliche Unterbrechungen des Mauergefüges, z.B. Rollladenkästen, Fenster, Heizkörpernischen den Schallschutz der Wand verschlechtern. Hier muss Diese Schallnebenwege lassen sich nur durch gut ausgeführte Konstruktionen vermeiden.

Unter Trittschalldämmung wird die Minderung der Übertragung von Körperschall verstanden, der z.B. beim Begehen einer Decke oder beim Stühlerücken erzeugt wird - der Trittschall stammt also immer aus der überliegenden Wohnung. Der Trittschallschutz wird durch das Gewicht der Decke und durch eine elastisch federnde Zwischenschicht unter dem Gehbelag erreicht. Hier kommen oft extrudierte Polystyrol-Hartschäume zum Einsatz.
Der Schallschutz im Eigenheimbau ist freigestellt. Für Mehrparteien-Bauten ist der Schallschutz nach DIN 4109 geregelt.quelle:enius.de

Mittwoch, 7. Januar 2009

Schöck Tronsole - Damit kehrt Ruhe ein

Guter Schallschutz gehört heute zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen eines Gebäudes. Er ist gerade in den Treppenhäusern von Mehrfamilienhäusern kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit, die auch die DIN 1049 im Beiblatt 2 fordert.

Mit der Schöck Tronsole® - dem komplett einbaufertigen Trittschall-Dämmsystem - bleibt der Trittschall auf der Strecke. Schnell, kostensparend und zuverlässig werden auf diese Weise die erhöhten Anforderungen an den Trittschallschutz im Treppenhaus erfüllt.

Alle Tronsole®-Systeme bieten Planungssicherheit durch hohe Qualität, ermöglichen eine einfache Verarbeitung und gewährleisten einen optimalen Anschluss der Folgegewerke. Durch den Systemgedanken werden nicht nur die Treppenanschlüsse, sondern auch die Fugen optimal abgedichtet. Die Fugen bleiben damit sauber und es können sich keine vermeidlichen Schallbrücken wie z. B. Steinchen oder Bauschutt einschleichen. So halten Sie störende Lärmbelästigungen aus dem Treppenhaus fern.quelle:schoeck.de


Sonntag, 28. Dezember 2008

Auswahl von Parkett / Laminatunterlagen

Bei der Auswahl von Parkett bzw. Laminatunterlagen gilt es abzuwägen, welches Produkt sich für einen bestimmten Einsatzbereich am besten eignet. Da 2/3 aller Mehrschichtparkettböden und nahezu alle Laminatböden schwimmend verlegt werden, bestehen in der Praxis durchaus einige Unsicherheiten, wann welche Unterlagsbahn zu verwenden ist. Wenn unter der zu verlegenden Fläche eine Warmwasserfußbodenheizung installiert ist, ergibt sich hier schon eine erste Vorauswahl der geeigneten Produkte. Ein weiteres parallel zu behandeldes Hauptkriterium ist der zu reduzierene Schalldämmwert.
Hierbei ist zu unterscheiden, ob die Trittschalldämmung (Übertragung des Schalles in untenliegende oder angrenzende Räume) oder die Gehschalldämmung (der Schall der durch das Begehen eines Bodenbelags entsteht - auch Klack-Klack Effekt genannt) wichtiger ist. In Mehrfamilienhäusern ist ein hoher Trittschall-Dämmwert sehr zu empfehlen, um sich Ärger mit den Nachbarn zu ersparen. Der Ausgleich von Unebenheiten ist ein weiteres wichtiges Thema, da nicht alle Verlegungen auf sog. "verlegereifen" Untergründen durchgeführt werden. Auch sollte die mechanische Beanspruchungsklasse bei der Auswahl berücksichtigt werden, da weiche Unterlagen andere Eigenschaften aufweisen als harte. Die Dauerhaftigkeit ist ein weiteres wichtiges Merkmal einer Parkett / Laminatunterlage, da die Eigenschaften ja nicht nur kurzfristig gegeben sein sollten. Einfachere Unterlagen können bei Belastung bis zu 80% ihrer Dämmeigenschaften verlieren. Die Dauerhaftigkeit steht in der Regel in Abhängigkeit von Dauerdruckstabilität und Elastizität. Ein hoher Wärmedämmwert ist wünschenswert, wenn man z.B. über Kellerräumen wohnt und eine zusätzliche Wärmedämmung gegen Unterbodenkälte benötigt (hier ist in jedem Falle eine Dampfsperre SD > 100 einzusetzen , PE-Folie mind. 0,2 mm oder Produkte mit integrierter Dampsperre). Und schon sind wir beim Thema Feuchteschutz angelangt , denn bei Verlegung auf mineralischen Untergünden schreiben fast alle Oberbodenhersteller die Verwendung einer Dampsperre vor. Dabei unterscheidet man in der Praxis zwischen Dampfbremsen und Dampfsperren, wobei Dampfbremsen einen Sd-Wert von 15 - 100 m aufweisen, spricht man von Dampfsperren ab einem Sd-Wert von > 100 m. Im Objektbereich werden hohe Anforderungen an den gesamten Bodenaufbau gestellt, wie z.B. Brandschutzklasse, Dauerhaftigkeit und das Trittschallverbesserungsmaß. In unserem Onlineshop finden Sie Produkte, die all diese Anforderungen bestens erfüllen, mit allen notwendigen Informationen.
quelle:goeser-parkett.de

Universol Akusik Matte / Rollenkork

Bei der Parkettunterlage Universol Akustikmatte oder Universol Alu Akustikmatte (mit integrierter Dampfsperre) handelt es sich um das Top-Produkt schlechthin, mit seinen überragenden materialtechnischen Eigenschaften kann sie in allen Bereichen unbedenklich eingesetz werden. Sie ist z.B. hervorragend geeignet für Fußbodenheizung/Objektbereich/Klick-Böden usw.. Sie wird eingesetzt, wenn höchste Anforderungen an Qualität, Geh-/Trittschalldämmung, Raumkomfort und Belastungsfähigkeit gestellt werden.
Abmessungen: 3 mm/935mm/5350mm Rolle
Trittschallverbesserung: bis 27 dB(A)
Gehschallverbesserung: bis 23 Sone
Diese Tritt/Gehschalldämmmatte eignet sich auch sehr gut für Altbauten z.B. über Holzbalkendecken.

Aber auch Rollenkork ist eine gute Wahl, er ist sehr druckstabil, gut geeignet für Klick-Böden, besitzt eine gute Trittschalldämmung ist antistatisch und verlegefreundlich, in der Stärke von 2 mm kann er auch noch auf Fußbodenheizung angewandt werden. Rollenkork ist auch in den Stärken 3/4/5/6 mm erhältlich. Er ist in diesen Stärken wegen seinem hohen Wärmedurchlasswiderstand nicht für Fußbodenheizung geeignet, dafür kann er aber gegen Unterbodenkälte eingesetzt werden und ist auch geeignet als wärmedämmende Untertapete.
Abmessungen: 2 mm / 1000 mm /1 0000 mm Rolle
3 mm / 1000 mm / 15000 mm Rolle
4 mm / 1000 mm / 15000 mm Rolle
6 mm / 1000 mm / 12500 mm Rolle
Trittschallverbesserung: ca. 17 bis 20 dB(A) je nach Stärke
quelle:goeser-parkett.de

Parkettunterlagen/Trittschalldämmung

Zur Verminderung von Trittschall, aber vor allem zur Verbesserung von Gehschall, werden zunehmend unter Fertigparkettböden oder Laminatbelägen Trittschalldämmmatten/Parkettunterlagen eingesetzt (bzw. müssen eingesetzt werden). Bei neuen Estrichböden übernimmt die darunter befindliche Trittschalldämmung die Aufgaber der Verminderung / Übertragung von Trittschall in dem darunterliegendem Raum. Somit ist die eigentliche Aufgabe einer Parkettunterlage die Verminderung/Reduzierung von Gehschall und die Optimierung der Begehbarkeit eines solchen Bodenbelags (Erhöhung des Gehkomforts). Deshalb sollte bei der Auswahl einer Trittschalldämmmatte nicht unbedingt die billigste Lösung angewandt werden. Der Trittschall wird im darunter liegendem Raum gemessen (das Trittschallverbesserungsmaß), der Gehschall im Raum selbst in der Einheit (Sone) = Lautheit. Bei der Messung werden für das menschliche Ohr subjektiv empfundene und objektiv messbare Klangereignisse berücksichtigt. Als Referenz dient bei der Messung eine 3 mm PE-Schaumunterlage. Herkömmliche Unterlagen erreichen dabei zwischen 0-5 Sone Verbesserung, verglichen mit 3 mm PE-Schaum. Hochwertige Produkte wie z.B. die Universol Akustikmatte erreichen bis zu 23 Sone. Ein weiteres wichtiges Kriterium zur Beurteilung einer Parkettunterlage ist die Dauerdruckstabilität. Viele am Markt befindlichen Unterlagen verlieren durch Druckbelastung mit der Zeit an Dicke und damit an Dämmwirkung. Manche Böden, zum Beispiel Laminat oder andere Klick-Böden, können bei der Verwendung von zu weichen Parkettunterlagen Schaden nehmen. Bei allen mineralischen Untergründen (z.B.Zementestrich/Anhydridestrich usw.) ist eine Dampfbremse zwingend erforderlich, sie schützt ihren Fertigparkettboden oder Laminatboden vor aufsteigender Feuchtigkeit und somit vor Form/Volumenänderung. Bei zahlreichen Produkten ist bereits eine Feuchtigkeitsbremse integriert. In unserem Onlineshop Holzmeer.de bieten wir eine große Auswahl an hochwertigen Parkettunterlagen zum Kauf an (Versand in alle deutschsprachigen Länder). Wenn eine Fußbodenheizung vorhanden ist, sollte man bei der Auswahl einer Dämmunterlage auf deren Eignung achten (geringer Wärmedurchlasswiderstand). Bei Altbauten ist das Thema Trittschallübertragung ein anderes, hier findet man meistens Holzbalkendecken vor, bei diesen nicht entkoppelten Fußbodenaufbauten sollte auf eine hohe Trittschallverbesserung geachtet werden. Beim Entfernen des alten Riemenbodens-/und Blindbodens kann vor dem Einbau von V 100 Verlegeplatten oder OSB-Platten auf die Balkenlager ein dauerdruckstabiler Dämmstreifen aufgebracht werden, dieser vermindert die Trittschallübertragung zusätzlich, das Auffüllen mit geeignetem Dämmmaterial in den Hohlräumen der Balkenlagern bewirkt eine enorme Schallschluckung, die den Bewohnern des darunterliegenden Raums zugute kommt.
quelle:goeser-parkett.de

Samstag, 20. Dezember 2008

STUDIOBOX - Schalldämmung und Raumakustik










Raum-in-Raum Konzeption in Monoblockbauweise


Als "Raum-im-Raum" ist die STUDIOBOX - technisch gesehen - die konsequenteste Lösung zur Verbesserung der Schalldämmung.

Die richtige Auswahl der Materialien und deren Kombination zueinander, die Konstruktion der einzelnen Monoblock-Elemente, ihre Verbindung zur kompletten Kabine und nicht zuletzt die handwerkliche Verarbeitung bestimmen die Qualität der Schalldämmung. Eine Schwachstelle in diesem Gefüge: Und die Schalldämmung ist auf ein Minimum reduziert! Wir sind uns dessen bewusst und arbeiten mit größter Sorgfalt.

Zweischaliger Elementaufbau
Jedes Monoblock-Element ist zweischalig aufgebaut. Äußere und innere Schale sind jeweils durch einen entkoppelten Rahmen miteinander verbunden. Nut und Feder sowie Doppeldichtungen in den Stößen sorgen für ein höchstes Maß an Dichtigkeit der montierten STUDIOBOX. Mit Kniehebelverschlüssen werden die Elemente zur kompletten Kabine zusammengefügt.

Funktionalität bei Türen und Fenstern
Eine im Gesamtgefüge optimierte Türposition, Doppelfalzung mit ringsum laufenden Dichtungen und ein kraftschlüssiges Türschloss (Vierfachverriegelung) verhindern unerwünschten Schalldurchgang.

Unterschiedliche Scheibendicken bei relativ hohem Abstand lassen auch hier keinen Verlust an Schalldämmung zu. Ein ringsum laufendes Moosgummiband entkoppelt die Scheiben vom Rahmen.

Körperschallentkopplung und Trittschalldämmung
Die STUDIOBOX lagert auf speziellen Sylomerleisten. Der mehrschichtige Aufbau der Bodenelemente ist auf die gesamte Kabinenkonstruktion abgestimmt und ermöglicht somit eine gute Tritt- und Luftschalldämmung.quelle:studiobox.de