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Donnerstag, 18. Dezember 2008

Wärmedämmung: Mehr Komfort und weniger Kosten

Eine gute Wärmedämmung senkt die Heizkosten, steigert den Wert einer Immobilie und schützt die Bausubstanz des Gebäudes. Aber schlecht gedämmte Wohnhäuser belasten nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Wohlbefinden oder womöglich sogar die Gesundheit der Bewohner.

Für ein gesundes Raumklima spielt die Temperatur der Innenwand eine entscheidende Rolle. Diese darf höchstens zwei Grad unter der Raumlufttemperatur liegen, sonst entsteht Zugluft. Denn die warme Zimmerluft kühlt beim Kontakt mit der ungedämmten, kalten Wand ab und gleitet dann wie ein Fallwind nach unten. Um das auszugleichen, heizt man meist verstärkt, doch das kann den Effekt nicht abmildern, sondern treibt lediglich die Kosten in die Höhe.

Unzureichende Wärmedämmung kann sogar die Gesundheit gefährden. Gefährliche Schimmelpilze befallen vor allem den Putz und die Tapeten an kalten Außenwänden. Die Innenseiten dieser Wände kühlen oft so stark ab, dass sich die Luftfeuchtigkeit dort absetzt. Da hat die beste Heizung dann keine Chance, dies auszugleichen.quelle:das-energieportal.de

Sonntag, 14. Dezember 2008

hermofloc Dampfbremsvlies Das Vlies mit Doppelfunktion

Thermofloc Dampfbremsvlies ist eine Dampfbrems - und Luftdichtungsbahn, die die Konstruktion vor Feuchte schützt. Sie kann für Wand- und Dachkonstruktionen im Innenbereich eingesetzt werden. Durch die verstärkte Armierung verfügt sie über eine erhöhte Reißfestigkeit und lässt sich ausgezeichnet mit dem Thermofloc Einblasdämmstoff kombinieren.

Anwendungsbereich:
Thermofloc Dampfbremsvlies wird rauminnenseitig bei belüfteten und unbelüfteten Dachkonstruktionen und im Wandbereich von Holzriegelbauten eingesetzt. Durch den Einsatz von Thermofloc Dampfbremsvlies werden Schwachstellen in der Konstruktion durch Zugluft und somit das Eindringen von Feuchtigkeit in die Wärmedämmung verhindert.

Verlegeanleitung:
Thermofloc Dampfbremsvlies wird durch Tackern oder Kleben an der Unterkonstruktion befestigt. Die Verlegung muss so erfolgen, dass die Folienseite zum Raum hin orientiert ist, d.h. die Vliesseite zur Wärmedämmung. Bei Thermofloc Einblasdämmstoffen ist eine Längsverlegung des Dampfbremsvlieses zu empfehlen. Sollte eine Querverlegung erforderlich sein, sind die Klebebandstellen mit einer durchgehenden Lattung abzudecken, um ein Lösen des Thermofloc Klebebandes aufgrund des Einblasdruckes zu verhindern. Die zu verklebenden Flächen müssen fett-, staub- sowie silikonfrei und trocken sein. quelle:thermofloc.com

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Nachträgliche Wärmedämmung

Dachschräge
Eine sehr effektive Maßnahme ist die nachträgliche Dämmung der Dachschrägen.
Hier wird der Hohlraum zwischen den Dachsparren mit Zellulose-Dämmstoff vollgeblasen. Wenn kein Unterdach vorhanden ist, kann zuvor ein sogenannter Dämmsack eingezogen werden. Dieser schützt den Dämmstoff vor eindringender Feuchtigkeit. Unsere 20-jährige Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass es auch ohne Dämmsack geht. Die Kosten für die nachträgliche Dämmung der Dachschräge liegen bei ca. 17,00€ (d = 21 cm), bei Verwendung des Dämmsackes bei 35,00€ pro m²(d = 16 cm). Die Amortisationszeit liegt bei 3 bis 8 Jahren. spacer
Dachboden/Geschossdecke
Die preiswerteste und einfachste Art der nachträglichen Wärmedämmung ist Dämmung der obersten Geschossdecke. Hierzu wird werden in der Mitte des Dachboden zwei Dielen herausgenommen. In den Zwischenraum der Deckenbalken wird ein Schlauch hineingeschoben und der Hohlraum wird mit Zellulose-Dämmstoff vollgeblasen. Die Kosten hierfür liegen nur bei ca. 9,00€ pro m² (d = 10 cm) inklusive Verarbeitung. Diese Dämm-Massnahme hat sich oft schon nach 2 Jahren amortisiert. spacer
Außenwand Kerndämmung
Für die Dämmung der Außenwände bei zweischaligem Mauerwerk gibt es eine sehr preiswerte Lösung- die nachträgliche Kerndämmung. Durch kleine Bohrungen in die äußere Mauer wird ein spezieller wasserfester Dämmstoff aus Schaumglas eingeblasen. Die äußere Fassade bleibt erhalten und die hohen Kosten für ein Wärmedämm-Verbundsystem entfallen. Die Kosten betragen ca. 19-23 € pro m² (d = 7cm) und die Maßnahme hat sich nach 4-7 Jahren amortisiert. spacer
Wand Innendämmung
Bei massiven Außenmauern oder bei Sicht-Fachwerk empfiehlt sich die Innendämmung der Außenwände. Hierbei muss mit besonderer Sorgfalt und mit genügend Fachwissen vorgegangen werden, weil bei einer falschen Ausführung Feuchteschäden entstehen können.
Für die Innendämmung empfiehlt sich die Anbringung einer Dämmplatte aus Holzweichfaser die anschließend mit einem Lehmputz versehen wird. Auch die Fensterlaibungen werden mit überdämmt. Dieser Aufbau verhindert sicher Feuchtschäden und sorgt für ein sehr angenehmes Raumklima. spacer
Leistungsspektrum und Referenzen
Wir verarbeiten die meisten der beschriebenen Dämmstoffe seit über 16 Jahren und kennen die "Knackpunkte" sehr genau. Unsere erfahrenen Verarbeiter geben eine ausführliche Vor-Ort-Beratung und gewährleisten eine zuverlässige Ausführung.

Selbstbau
Der Selbstbauer profitiert beim Einbau der Dämmstoffe von unserer langen Erfahrung durch eine kompetente, praxisnahe Beratung mit "Tipps und Tricks", wo kein Baumarkt mehr weiter weiß... quelle:oekologgia.de

Dienstag, 9. Dezember 2008

Nachträgliche Wärmedämmung bei Altbauten

In älteren Gebäuden treibt insbesondere der Energieverlust durch alte Fenster und Rollladensturzkästen die Heizkostenrechnung in die Höhe. Abhilfe schafft eine Sanierungslösung, die der Rollladenhersteller Roma auf der Messe BAU 2007 präsentierte: Der Einschubrollladen Termo lässt sich im Rahmen einer Fenstersanierung in alle gängigen Sturzkästen einbauen und sorgt so für eine nachträgliche Wärmedämmung. Energieverluste werden deutlich minimiert.

Von Jahr zu Jahr muss man tiefer in die Tasche greifen, um die Heizkostenrechnung zu bezahlen. Dies bekommen vor allem diejenigen zu spüren, die im Altbau wohnen: Hier gehören neben den Fenstern insbesondere Rollladensturzkästen zu den Hauptverursachern von hohen Wärmeverlusten in der Gebäudehülle. Grund dafür ist ihre technisch veraltete Bauweise: Wenn überhaupt, ist der Rollladenkasten nur unzureichend gedämmt. Oft jedoch trennt nur eine dünne Sperrholzplatte den Raum vom Außenklima. Dadurch entstehen Energielecks, durch die die Wärme von innen regelrecht hinausgeheizt wird. Eine effektive Sanierungslösung speziell für Altbauten bietet der Rollladenhersteller Roma an: Der Einschubrollladen Termo, den das Unternehmen auf der Messe BAU 2007 präsentiert, lässt sich im Rahmen einer Fenstersanierung in alle gängigen Sturzkästen einbauen und sorgt so für eine nachträgliche Wärmedämmung.

Rollladensturzkästen in Altbauten stellen aufgrund ihrer veralteten Bauweise oft Energielecks dar. - Foto: Roma
Foto: Roma
Der Einschubrollladen entspricht den Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Hauptbestandteil ist ein Schalensystem aus Polystyrol-Hartschaum. Das Material besitzt die Eigenschaft, besonders wärmedämmend zu sein. Im eingebauten Zustand legt sich das Schalensystem wie ein Mantel um den aufgerollten Rollladenpanzer. So dichtet es gegen das Fenster und den Altbau-Sturzkasten effektiv ab: Wärmebrücken werden beseitigt, durch die kalte Außenluft nach innen dringen und dem Rauminneren Wärme entziehen kann. Energieverluste minimieren sich deutlich. Zugluft im Rauminneren ist ebenfalls passé und im Haus herrscht ein warmes und behagliches Klima. Durch die Dämmung des Rollladenkastens bildet sich zudem kein Kondenswasser und damit kein Schimmel.

Termo kann zusammen mit fast allen Fenstern und Fenstertüren bei der Altbausanierung eingesetzt werden. Bedienen lässt er sich manuell per Gurt oder Kurbel oder aber besonders komfortabel, wenn er mit einem Motor ausgestattet ist. In diesem Fall öffnet und schließt sich der Rollladen per Knopfdruck. Darüber hinaus lässt sich auf Wunsch auch ein Insektenschutzgitter integrieren. Der Vorteil: Das Gitter kann mittels "Tippbedienung" hoch- und heruntergefahren werden. So erübrigt sich das umständliche Aus- und Einhängen, das bei starren Insektenschutzgittern meist der Fall ist.quelle:bauen.com

Nachträgliche Wärmedämmung

Seit September 2005 arbeiten wir mit der nachträglichen Wärmedämmung von Gebäuden durch das Einblasen von Dämmstoffgranulaten und -flocken.

Die sogenannte Einblasdämmung ist eine bewährte und effiziente Maßnahme gegen die stetig steigenden Heizkosten. Bis zu 30 % der Heizkosten lassen sich durch diese Methode reduzieren. Zudem wird das Innenraumklima deutlich verbessert: Kalte Wände und Böden im Winter sowie schwüle Hitze im Sommer gehören der Vergangenheit an.

Die Einblasdämmung ist speziell für die Dämmung von zweischschaligem Mauerwerk und von Hohlräumen, sowie für extrem unebene Flächen entwickelt worden. Das Dämmgranulat füllt vorhandene Luftschichten vollflächig aus.

Hier noch einige weitere Vorteile:

* keine Staubbelästigung und Faserflug durch Komplettverklebung mit Schaumbenetzung
* kostengünstige Ausführung durch hohe Tagesleistung
* keine Kältebrücken durch eine fugenlose und hohlraumfreie Dämmschicht
* keine Mieterbelästigung durch Materialtransport in einen geschlossenen Schlauchsystem.
quelle:.adams-bautenschutz.de

Nachträgliche Wärmedämmung von Kellerdecken

Die nachträgliche Dämmung von Kellerdecken ist eine effiziente Maßnahme, um bei bestehenden Gebäuden den Wärmeschutz zu verbessern, die Energieeffizienz zu steigern und die Energiekosten zu senken. Der Dämmstoffhersteller Rockwool hat hierfür eine neue Steinwolle-Dämmplatte vorgestellt.

Die "Planarock Plus" genannte Dämmplatte hat einen verbesserten Wärmeschutz, verfügt über die Modulmaße 120/40 cm und ist auf ihrer raumseitigen Oberfläche für einen direkten Farbauftrag geeignet. Durch die fugenversetzte Verlegung wird eine homogene Dämmschicht erreicht. Eine reine Klebemontage ist bei geeignetem Untergrund möglich. Die Steinwolle erreicht neben dem Wärmeschutz auch gute Werte im Schall- und Brandschutz.

Die Kennwerte der Dämmplatte lassen sich wie folgt zusammenfassen:

* Wärmeleitfähigkeit λ=0,036 W/[mK]
* Brandschutzklasse A1 nichtbrennbar
* Schmelzpunkt >1000°C
* Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl MU1 µ=1,4
* Stärken 60/80/100/120 mm
quelle:baunetzwissen.de

Sonntag, 7. Dezember 2008

Drei Schritte zur richtigen Wärmedämmung


Das Angebot an Dämmstoffen ist verwirrend. Für jeden Einsatzbereich gibt es Materialien, die mehr oder weniger geeignet sind. Ein Ratgeber im Dämmstoff-Dschungel.

Berechnen Sie Ihren Energieverbrauch
Der so genannte k-Wert gibt den Wärmeverlust Ihres Hauses pro Quadratmeter an. Je besser das Baumaterial isoliert, desto niedriger ist diese Zahl. Mit einer Formel können Sie aus dem k-Wert den Verbrauch an Heizöl und Gas berechnen.


Wo dämme ich wie?
Für jeden Einsatzbereich gibt es Materialien, die mehr oder weniger geeignet sind: Ob auf dem Dach, an Außenwänden oder im Keller, wir sagen Ihnen, worauf Sie bei einer sinnvollen Isolierung achten müssen.

Hersteller-Verzeichnis
Wohin kann man sich wenden, wenn man sein Haus energiesparend isolieren will? Wir haben eine Adressen- und Linkliste von Herstellern zusammengestellt.quelle:haus.de

Dienstag, 2. Dezember 2008

Wärmedämmstoffe




Als Dämmstoffe bezeichnet man Baustoffe, die aufgrund vieler Hohlräume ein großes Volumen bei geringem Gewicht haben und sich für die Dämmung eignen. Die ruhende zum Teil eingeschlossene Luft, die im Vergleich zu Festkörpern ein schlechter Wärmeleiter ist, bewirkt die wärmedämmende Eigenschaft dieser Materialen.
Wärmedämmstoffe besitzen eine niedrige spezifische Wärmeleitfähigkeit λ von kleiner 0,1 W/(m·K).

Dämmstoffe spielen eine wesentliche Rolle für eine energiebewußte Bauweise und tragen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes bei, der die Ursache für den künstlichen Treibhauseffekt und Klimaveränderungen ist.
Mit der Einsicht in die Notwendigkeit von Energieeinsparungsmaßnahmen, wächst die Bedeutung der Wärmedämmstoffe.

In Deutschland werden pro Jahr ca. 35 Millionen m³ Dämmstoffe verarbeitet. Auf dem Markt wird eine Vielfalt an Dämmstoffen für die verschiedensten Einsatzgebiete angeboten. Dämmstoffe werden aus den unterschiedlichsten Materialien (vom Altglas über Vulkangestein bis zur Schafwolle) und Formen (Filz, Platte, Schüttung usw.) hergestellt.
Leider gibt es jedoch nicht den idealen Dämmstoff. Synthetische Dämmstoffe stammen meist aus energieaufwendigen Herstellungsprozessen und die Rohstoffe dafür sind nur begrenzt verfügbar. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind nicht für jeden Einsatzzweck geeignet.

Weitere wichtige Eigenschaften für die Anwendung und Gebrauchstauglichkeit sind das Feuchtigkeitsverhalten, das Brandverhalten, die Schalldämmung und die Wärmespeicherfähigkeit. Neben den verbreitetsten Dämmstoffen, Mineralwolle und Hartschaumstoffen, nimmt in den letzten Jahren auch die Verwendung von ökologischen Dämmstoffen stetig zu.quelle:waermedaemmstoffe.com

Sonntag, 30. November 2008

Dachdämmung: Eine Wärmehaube fürs Haus

Früher diente der Dachraum meist als Vorratskammer und Stauraum. Deshalb wurde auf eine wärmedämmende Abdichtung verzichtet. Im Gegenteil, eine gewisse Durchlüftung war sogar erwünscht. In vielen Häusern gehen deshalb noch heute enorme Wärmemengen übers Dach verloren.

Dachdämmung für nicht ausbaufähige Dachräume

Nachvollziehbar, dass deshalb die Dämmung der obersten Geschossdecken eine der wenigen konkreten Nachrüstpflichten der EnEV 2002 für Altbauten sind. Die Energiesparverordnung fordert, dass die oberen Geschossdecken bis zum 31.12.2006 gedämmt werden müssen, wenn sich darüber ein nicht ausgebautes Dachgeschoss befindet. Für selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser gilt die Frist jedoch nur bei Eigentümerwechsel. Der Käufer hat Zeit, die Dämmung innerhalb von zwei Jahren zu realisieren. Die Begründung für diese Pflicht: generelle Wirtschaftlichkeit. Also keine Gängelei vom Gesetzgeber, sondern eine Möglichkeit handfest zu sparen.

Diese vom Gesetzgeber vorgeschriebene, relativ kostengünstige Dachbodendämmung bietet sich an, wenn die Dachräume nicht ausbaufähig sind. Werden die Dachräume gar nicht betreten, reicht es die Dämmung fugendicht auf dem Boden zu verlegen und gegen Verrutschen zu sichern. Um darauf zu gehen, können druckbelastbare Dämmstoffe mit Spanplatten oder ähnlichem belegt werden, sonst müssen Kanthölzer die Lastabtragung übernehmen.

Dachdämmung für bewohnte Dachräume

Wenn Dachräume bewohnt sind, sollte eine umfassendere Dachdämmung vorgenommen werden. Damit können die Bewohner schon in der nächsten Heizperiode viel Geld sparen, gleichzeitig wird der Wohnkomfort gesteigert: mehr Wärme und weniger Zugluft.

Worterklärung: Sparren = ein schräger Dachstuhlbalken

  • Aufsparrdämmung
    Steht die Erneuerung der Dachdeckung auf dem Programm, lohnt sich eine Aufsparrendämmung. Bei dieser Dämmmethode wird die Dämmschicht direkt auf die Sparren von außen angebracht. Die Vorteil dieser Methode: Die Dämmung wird nirgendwo unterbrochen, deshalb entstehen keine Wärmebrücken.

Wenn keine komplette Dachsanierung nötig ist, lässt sich der Wärmeschutz auch gut von innen, also zwischen oder unter den Dachsparren anbringen.

  • Zwischensparrdämmung
    Zwischen den Dachsparren ist meist viel Platz, der mit Dämmstoff gefüllt werden kann. Die Dämmstoffdicke sollte mindestens 20 Zentimeter betragen. Reicht die vorhandene Sparrenhöhe dafür nicht aus, lassen sie sich mit Latten meist verlängern.

Die reine Dämmung zwischen den Sparren hat jedoch den Nachteil, dass die Sparren die Dämmschicht unterbrechen. Dadurch entstehen Wärmebrücken, an denen die Wärme des Raumes abfließt. Um diesen Effekt zu begrenzen, ist es möglich, eine zusätzliche Dämmung unter den Sparren anzubringen.

  • Untersparrdämmung
    Die Untersparrendämmung eignet sich als Ergänzung zur vorhandenen Dämmung zwischen den Sparren. Da dies aber den Wohnraum etwas verkleinert, reicht eine Dämmdicke von etwa 50 Millimetern.

Tipp: Neben den klassischen Dämmstoffen stehen auch Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Wolle, Flachs, Hanf oder Getreide zur Verfügung. Vor allem beim Dachausbau bietet es sich aus bautechnischer Sicht an, Naturdämmstoffe zu verwenden. Diese werden sogar im Rahmen eines Förderprogramms bezuschusst.

Keine Folgeschäden durch falsche Dämmung

Nicht nur in der Außenluft, sondern auch im Inneren von Wohnräumen befindet sich Feuchtigkeit. Bei einer Dämmung muss man berücksichtigen, dass sich diese Feuchtigkeit nicht in Dach und Wänden niederschlägt. Das würde nicht nur die Dämmung beeinträchtigen, sondern auch die Bauteile beschädigen. Deshalb muss die Dämmkonstruktion so aufgebaut sein, dass sie den Transport der Feuchtigkeit durch das Bauteil erlaubt, oder an der Innenseite des Raums muss eine dampfsperrende oder –bremsende Schicht angebracht werden. Für welche Konstruktion welche Lösung die richtige ist, muss durch einen Fachmann geprüft werden.

Durchbrüche durch diese dampfsperrende oder –bremsende Schicht für Installationen, etwa von Lampen oder Bildern sollten Sie auf das Notwendige beschränken. Alle anderen Installationen, wie Wasser und Elektrizität sollten zum Innenraum hin vor der Luftdichtheitsschicht untergebracht werden.

Zusätzlich zur Wahl der Dämmmethode und der Dämmstoffe müssen Sie bei der Renovierung Ihres Daches darauf achten, dass folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Brandschutz
  • Schallschutz (ist allerdings in der Regel durch eine gute Wärmedämmung erfüllt).
  • Statische Anforderungen
  • Möglicher Schädlingsbefall bei alten Dachstühlen
  • sommerlicher Wärmeschutz
quelle:das-energieportal.de

Wärmedämmung: Mehr Komfort und weniger Kosten

Eine gute Wärmedämmung senkt die Heizkosten, steigert den Wert einer Immobilie und schützt die Bausubstanz des Gebäudes. Aber schlecht gedämmte Wohnhäuser belasten nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Wohlbefinden oder womöglich sogar die Gesundheit der Bewohner.

Für ein gesundes Raumklima spielt die Temperatur der Innenwand eine entscheidende Rolle. Diese darf höchstens zwei Grad unter der Raumlufttemperatur liegen, sonst entsteht Zugluft. Denn die warme Zimmerluft kühlt beim Kontakt mit der ungedämmten, kalten Wand ab und gleitet dann wie ein Fallwind nach unten. Um das auszugleichen, heizt man meist verstärkt, doch das kann den Effekt nicht abmildern, sondern treibt lediglich die Kosten in die Höhe.

Unzureichende Wärmedämmung kann sogar die Gesundheit gefährden. Gefährliche Schimmelpilze befallen vor allem den Putz und die Tapeten an kalten Außenwänden. Die Innenseiten dieser Wände kühlen oft so stark ab, dass sich die Luftfeuchtigkeit dort absetzt. Da hat die beste Heizung dann keine Chance, dies auszugleichen.quelle:das-energieportal.de

Donnerstag, 27. November 2008

Nachträgliche Wärmedämmung

Eine nur um 1°C niedrigere Innentemperatur spart schon 6% Heizenergie! Grund genug, die Heizung im Haus durch eine Wärmedämmung zu entlasten. Behaglich bleibt es trotzdem...

Heizkosten sparen

Die meiste Wärme verliert ein Haus über die Außenwände. Deshalb spart eine nachträgliche Wärme Dämmung in Kombination mit einer modernen Heizung zwei Drittel der Heizkosten ein! Das bedeutet natürlich auch weniger schädliche Treibhausemissionen.

Klare Vorteile der nachträglichen Wärmedämmung:

  • Wertsteigerung: Je besser der Wärmeschutz, umso höher der erzielbare Verkaufspreis, bzw. der Mietwert.
  • Schutz der Bausubstanz: Die Wärmedämmung an Hauswand hält schädliche Wettereinflüsse von den Mauern fern
  • Gesundheit: Mit einer guten Wärme Dämmung heißt es: Schimmel ade! – Natürlich nur bei richtigem Lüften
  • Behaglichkeit: Schluss mit kalten Wänden und zugigen Ecken

Wärmedämmung Haus

Ein vollständiger Wärmeschutz umfasst nicht nur die Dämmung der Fassaden, sondern auch jene von Bauteilen wie Dach bzw. oberster Geschossdecke, Keller, Heizkörpernischen etc. Wer sein Haus energetisch fit machen will, sollte auch die Mindestanforderungen Energieeinsparverordnung für Dämmung im Blick haben.

Details zu "nachträgliche wärmedämmung"

Denkmalgeschützte Gebäude brauchen auf Wärmeschutz nicht zu verzichten. Denn auch Wärmedämmung von innen ist möglich…
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Ohne Außendämmung am Haus heizt man buchstäblich zum Fenster hinaus. Dabei ist eine Außendämmung am Haus immer machbar und spart enorm viel Energie und Kosten.
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Um Wärmeverlust zu vermeiden braucht ein Haus einen warmen „Mantel“. Die beheizte Wohnfläche sollte rundum von Wärmedämmung umschlossen sein…
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Die Kosten einer nachträglich installierten Wärmedämmung sind überschaubar. Gerade bei schlechter Bausubstanz z.B. beim Altbau amortisieren sich die Kosten der Dämmung schnell.
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Wärmedämmung ist auch Schutz gegen Schimmel.
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Häuser besitzen erstaunlich viele Wärmebrücken: Bauteile, über die extrem viel Wärme nach außen geht. Solche Stellen fühlen sich nicht nur ungemütlich kalt an, sondern verursachen häufig Schimmel.
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Ein einziger Quadratmeter Dämmfläche kostet 75 bis 170 € inklusive Ausführung. So viel Geld muss aber nicht sein! Dämmung selbst anbringen spart etwa 30 % der Kosten.
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Anreize zum Energiesparen sind wirkungsvoller als bloße Vorschriften. Für nachträgliche Dämmmaßnahmen gibt es interessante Fördertöpfe.
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quelle:energiesparen-im-haushalt.de

Weitere informationen über die Wärmedämmung

Wärme ist Energie, welche solange von einer Umgebung in die nächste weiterzieht, bis der Temperaturunterschied ausgeglichen ist. Im Winter bewegt sich die Wärme aus dem inneren der Gebäude hareus, im Sommer von aussen herien. Den Wärmezug kann man nicht vollständig verhindern werden, aber er kann verringert werden. Mit der Wärmedämmung können wir also den Wärmezug verringern.

Mittwoch, 26. November 2008

Nachträgliche innere Wärmedämmung

Die Halltex Platten sind nachträgliche innere Wärmedämmungspaneele
mit Papier- und Textiltapete beschichtet


Die Halltex Platten haben einen Wärmeleitungswert von 0,0488 W/m2k.

Es ist eine weit verbreitete Methode Häuser nachträglich von außen zu isolieren. Dies ist aber ziemlich teuer, aufwändig und oft bei Mehrfamilienhäusern auch nicht immer erreichbar, wegen dem Wiederstand eines Bewohners und der unterschiedlichen Effizienz pro Wohnung wegen deren unterschiedlichen Aufteilung.

Mit den halltex vortapezierten Paneelen können Sie jedoch eigenhändig, unabhängig von allen, jede beliebige Fläche isolieren. Da die Paneele Atmen, können Sie die Einwände gegen die innere Wärmeisolierung vergessen. Es entstehen keine Dunstabsetzung hinter den Paneelen und die Wände werden nicht beschädigt. Die Montage der Paneele ist aus dieser Hinsicht nichts mehr als ein Tapezieren.

Diese Paneele sind ausserdem auch ideale Wärmeisolierungsstoffe, da sie den Durchzug verhindern, der zum Beispiel vom Temperaturunterschied zwischen einem beheizten Zimmer und einer kalten Ziegelwand entstehen kann. Die Wand hat immer die angenehme Temperatur des Raumes, das Komfortgefühl wächst von ersten Augenblick an.

Im Laborvergleich mit anderen Materialien halten die nur 12 Millimeter starken halltex Platten die Wärme wie:
- 56 mm Gipskarton
- 29 mm geschichtete Platten
- 29 mm Glas- oder Gesteinsmaterial

Diese Materialien können jedoch nicht an sich alleine oder ohne weitere Bearbeitung genutzt werden.